„In groben Zügen und noch nicht bis ins letzte Detail sind die Verhandlungen nun in der Tat zu einem Ende gekommen“, bestätigt SASA-Präsidentin Astrid Kofler. In den nächsten Tagen soll die Vereinbarung unterschrieben werden. Und sie sieht unter anderem einen teilweisen Inflationsausgleich vor, aber auch einige Zulagen. <h3> Zulagen für Busfahrer</h3>„So wird es beispielsweise Zulagen geben für Turnusse, die mit einem Doppelbus, für den es einen E-Führerschein braucht, gefahren werden. Aber auch für städtische und außerstädtische Turnusse. Zulagen für einen E-Führerschein sollen aber auch Werkstattmitarbeiter erhalten. Wir werden für Fahrer über 60 Jahre die Kosten für die Verlängerung des Führerscheines übernehmen“, zählt Kofler einige Beispiele auf. <BR /><BR />Doch es sei nicht nur die ökonomische Seite, die den Stimmungswechsel im Betriebsrat herbeigeführt hat, ist Astrid Kofler überzeugt: „Es war uns sehr wichtig, dass sich die Mitarbeiter ernst genommen fühlen“. Und dazu gehört auch das Problem der Sicherheit, das nun unter anderem mit dem Einbau sicherer Fahrerkabinen in den Bussen und einem eigenen System für Polizei-Alarmierungen angegangen wird.<h3> „Mit der Vorvereinbarung mit der SASA sind wir zufrieden“</h3>„Nach 2 Jahren Verhandlungen ist es nun an der Zeit, dass wir uns in erster Linie bei der SASA-Leitung und dem Mobilitätslandesrat bedanken, und nicht zuletzt bei den Fahrgästen, die uns bei den verschiedenen Streiks unterstützt und viel Verständnis gezeigt haben“, heißt es dazu von Seiten des Betriebsrates. Auch Gewerkschafter Hans Joachim Dalsass (ASGB) bestätigt: „Mit der Vorvereinbarung mit der SASA sind wir zufrieden, Nun bleibt abzuwarten, ob die Landesregierung die notwendigen Geldmittel tatsächlich zur Verfügung stellt“.