Denn gestreikt wird wegen zwei Euro pro Tag mehr auf dem Essensgutschein. „Nach all den Gehaltsaufbesserungen in jüngster Zeit und bei einem Angebot, den Gutschein auf acht Euro anzuheben, ist das völlig inakzeptabel und ein Affront den Bürgern gegenüber“, sagt er. <BR /><BR />Die Ausgangslage: Bislang bekommen die Mitarbeiter der SASA einen Essensgutschein in Höhe von sieben Euro pro Tag – und damit gleich viel wie das Landespersonal.<BR /><BR />Mit dem Unterschied, dass der SASA-Essensgutschein kumulierbar und für Einkäufe verwendbar ist. <BR />Die Mitarbeiter erwarten sich allerdings mehr, die Forderung aller im Betrieb vertretenen Gewerkschaften bei Verhandlungsbeginn im Jänner unisono: zehn Euro pro Tag. <BR /><BR />Und nun gehen die Angaben auseinander. Während Landesrat Alfreider und die SASA-Spitze bereits im April den konkreten Vorschlag von acht Euro pro Tag – analog zu den Gutscheinen in anderen Inhouse-Gesellschaften – auf den Tisch gelegt haben wollen, erinnert man sich bei den Gewerkschaften an keinen konkreten Vorschlag. Vielmehr sei man hingehalten worden und habe den Sozialpartner an den Verhandlungstisch zwingen müssen.<BR /><BR />Fest steht: Beim Treffen vorgestern lag der Acht-Euro-Vorschlag vor – und wurde von den Gewerkschaften abgelehnt sowie die Teilnahme am gesamtstaatlichen Streik (neun bis 12 Uhr) ausgerufen. Man halte die angebotene Erhöhung um einen Euro für völlig unzureichend, sagen die Gewerkschaften. <BR /><BR />Wie schlimm das Chaos am Montag tatsächlich werden wird, hängt nun von der Streikbeteiligung ab. Bei den Gewerkschaften rechnet man mit einer hohen Beteiligung, zumal kein ganzer Arbeitstag gestreikt werde.