Erst vor wenigen Tagen war in Saudi-Arabien eine Ölraffinerie des staatlichen Ölkonzerns Aramco in Ras Tanura im Osten des Landes mit mutmaßlich iranischen Drohnen angegriffen worden. Auch sie wurden nach amtlichen Angaben abgefangen und zerstört. Aramco betreibt auch das Ölfeld Shaiba.<BR /><BR />Der Iran-Krieg hat zu einer Störung der Ölversorgung geführt. Derzeit passieren aus Sorge vor Angriffen des Irans kaum noch Schiffe die Straße von Hormuz. Die Meerenge ist ein wichtiger Seeweg für Öl- und Gastransporte.<h3> Lager der Ölproduzenten füllen sich rasch</h3>Nach Informationen der US-Zeitung „Wall Street Journal“ füllen sich die großen Öllagerstätten in Saudi-Arabien und in den Vereinigten Arabischen Emiraten deswegen so schnell, dass die beiden Länder in weniger als drei Wochen ihre Kapazitätsgrenzen erreichen dürften. Kuwait habe unterdessen wegen fehlender Lagerkapazitäten bereits begonnen, seine Ölproduktion zu drosseln.<BR /><BR />Infolge des Iran-Kriegs steigen die Ölpreise. Das Problem sei eine Störung der Ölversorgung wegen der Logistikprobleme, sagte der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol. An Öl selbst mangele es nicht.