Samstag, 21. Februar 2015

Schäden nach fehlgeschlagenem Kupferdiebstahl

Von riesigen Rauchschwaden alarmiert, haben Passanten die Berufsfeuerwehr Bozen am Samstag in die Galileistraße gerufen - und damit Kupferdieben das Handwerk gelegt. Der Schaden durch den Brand beträgt 40.000 Euro.

Symbolbild
Badge Local
Symbolbild - Foto: © shutterstock

Gegen 10 Uhr am Samstagvormittag rückten die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Bozen in die Galileistraße aus. Aus dem ehemaligen ATU-Gebäude drang dichter Rauch.

Grund für den spektakulären Vorfall waren Elektrokabel, deren Plastik-Isolierung in Brand geraten war.

Das Kuriose: Es war dies das Werk von Kupferdieben, die sich an den Kabeln zu schaffen gemacht hatten. Um an den wertvollen Rohstoff zu gelangen, hätten diese nämlich erst das Plastik von den Elektroleitungen schmelzen müssen.

Der Berufsfeuerwehr Bozen gelang es, die Flammen löschen, noch bevor sich das Feuer zu stark ausbreiten konnte.

Dennoch ist erheblicher Sachschaden in Höhe von 40.000 Euro entstanden.

stol

stol