Außerdem hat Myrko Leitner einige praktische Ratschläge für das Grillen parat. <BR /><BR /><b>Herr Leitner, worauf gilt es beim Kauf von Grillkohle zu achten?</b><BR />Myrko Leitner: Wie bei so vielen Dingen sollte auf die Qualität geschaut wer den. Qualitätsmerkmale sind entweder der Hersteller, Zertifizierungen bzw. Siegel und der Preis. Billigkohle wird zu einem Spottpreis produziert, bei guter Kohle muss man mit 2 bis 2,50 Euro pro Kilo rechnen. Bei brüchiger Holzkohle bzw. Kohlebriketts sollte man auf das Bindemittel aufpassen. Maisstärke ist unbedenklich, während die sog. PAK-Stoffe als schädlich gelten. Außerdem gilt: Je hochwertiger die Kohle, desto metallischer klingt sie. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1058619_image" /></div> <BR /><b>Gute Kohle hat einen metallischen Klang?</b><BR />Leitner: Genauso ist es. Man muss nur 2 Kohlestücke aneinanderklopfen und auf den Klang achten. Je besser der Verkohlungsgrad, desto metallischer der Klang. Damit einher gehen eine niedrigere Rauchentwicklung, weniger Ascherückstand und ein sauberer Grill. Natürlich gilt es auch die intakte Verpackung und die richtige, trockene Lagerung zu beachten. Ein guter Tipp ist auch der Anzündkamin.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1058622_image" /></div> <b>Was hat es damit auf sich?</b><BR />Leitner: Es ist eine einfache Apparatur zum Anzünden von Holzkohle oder Kohlebriketts, mit dem Vorteil, dass man einen sauberen Verbrennungsprozess hat und sich Zeit spart. Empfehlenswert ist auch die Benutzung von feuerresistenten Handschuhen, denn glühende Kohlen können eine Hitze bis zu 600 Grad C. entwickeln.