Die Regierungsmehrheit hat am Donnerstag folgende Zusatzbedingung eingebracht: „Der Bürgermeister samt Stadt- und Gemeinderat sprechen sich gegen die Zerstörung des einzigartigen Naturdenkmals Schalderer Bach aus. Bürgermeister und Stadtrat als oberste Besitzervertreter werden beauftragt, die Stadtwerke Brixen AG dahingehend anzuweisen, sämtliche Planungen und Aktivitäten für ein geplantes Wasserkraftwerk im Schalderer Bach sofort einzustellen, unter der Bedingung, dass das Einzugsgebiet des Schalderer Baches vom Ursprung bis zur Kneipp-Anlage für jegliche Wasserkraftnutzung in Zukunft ungenützt bleibt, d.h. als Naturdenkmal ausgewiesen wird. Die bestehenden Konzessionen werden nur im Rahmen der heute bestehenden Kraftwerke genutzt und es werden keine neuen Konzessionen bzw. Abänderung der bestehenden Konzessionen erlassen.“ Gegen die Verbauung regt sich auch außerhalb der Politik beträchtlicher Widerstand. So setzt sich auch die „Initiative zur Rettung des Schalderer Baches“ für die Verschonung des Fließgewässers ein.Die Initiative hat es sich zum Ziel gesetzt, die Gemeindeverwaltung von Vahrn von der Wichtigkeit eines natürlichen Baches für die Bevölkerung der Gemeinde aber auch darüber hinaus zu überzeugen. Die Initiative ist überparteilich und wird von der Ortsgruppe Vahrn des Alpenvereins Südtirol, von der Umweltgruppe Vahrn und dem Fischereiverein Eisacktal getragen. Weiters wird sie vom Verschönerungsverein Vahrn, dem Landesfischereiverband und der Initiative Heimat Brixen unterstützt.