Gegen 13 Uhr wurde auf dem Gehsteig längs der Europaallee zwischen Bahnhof und Mazziniplatz ein 32-jähriger Mann vor den Augen gar einiger Passanten von einem anderen Mann niedergestochen. Laut Augenzeugen sollen sich Opfer und Täter gekannt haben. Der Mann wurde in die Notaufnahme gebracht und notoperiert.<BR /><BR /> O.B.J.B.A. habe sich laut Betreiber des Imbissstandes „Rania“ bereits kurz vor Mittag bei ihm am Kiosk mit seiner Frau und ihrem gemeinsamen Kleinkind auf die Bank gesetzt, Kaffee getrunken, eine Zigarette geraucht und sich dort aufgehalten. Der Kiosk befindet sich am Rand des Bahnhofsparks am oberen Ende der Bushaltestellen. <h3> Mann zückte Klappmesser mit 20 Zentimeter-Klinge</h3>Gegen 13 Uhr seien aus der Richtung Mazziniplatz 3 Männer und eine Frau gekommen, die ihn zu sich gerufen haben sollen. Daraufhin sei der Mann aufgestanden und sei den 4 Leuten entgegengegangen. Als die 5 mitten auf dem Gehsteig beieinander standen, zückte ein junger Mann ein Klappmesser mit einer Klinge von gut 20 Zentimetern Länge und stach dem Mann in den Bauch und 2-mal in den Rücken. Offensichtlich habe die Frau des Opfers das Ganze aus rund 50, 60 Metern Entfernung vom Kiosk aus mitansehen müssen.<h3> Notoperation</h3>Trotz Stichverletzung konnte sich der Mann zum Imbissstand zurückschleppen. Seine Frau hatte indessen schon die Notrufnummer gewählt. Der Mann wurde vom herbeigerufenen Notarzt erstversorgt und vom Roten Kreuz ins Meraner Spital eingeliefert, wo er wegen der Stichwunden notoperiert werden musste. „Ich habe noch nie jemand so blutüberströmt gesehen“, sagt ein Augenzeuge. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1005968_image" /></div> <BR />Laut Augenzeugen sei die Gruppe der Angreifer dem Opfer nachgegangen und habe schließlich das große Klappmesser zwischen dem kleinen Müllkübel des Imbissstandes und dem Bordstein, der den Park begrenzt, entsorgt. Die Carabinieri Meran, die in diesem Fall ermitteln, hätten das Messer beschlagnahmt. Die ermittelnden Carabinieri hüllen sich in Schweigen, aber dem Vernehmen nach sei der Aggressor bereits identifiziert worden.<BR />