Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren und ersten Informationen zufolge sei man den Kriminellen bereits auf den Fersen.<BR /><BR />Laut Aufnahmen der hotelinternen Videoüberwachungskameras haben die beiden Täter – Käppis auf dem Kopf und Kapuze über den Kopf gezogen sowie mit Handschuhen ausgestattet und Nike-Turnschuhe an den Füßen – gegen 3.50 Uhr zunächst mit einem Geißfuß die Eingangstür zum Vier-Sterne-Hotel in der Verdinserstraße aufgestemmt. Im Büro haben sie dann mit einer Eisenstange, wie sie bei Straßenbaustellen verwendet wird, den an die Wand geschraubten Tresor herausgestemmt. <BR /><BR />Zudem haben die beiden Täter die Schreibtischschubladen im Büro des Hotels aufgebrochen. Den Tresor haben die beiden Kriminellen dann durch das Fenster gehievt und sind gegen 4.10 Uhr über die Wiesen samt Tresor geflüchtet. Im Tresor habe sich Bargeld befunden und zwar einige Tausend Euro.<BR /><BR />„Wir haben erst in der Früh den Einbruch bemerkt. Weder die Gäste noch wir haben vom Einbruch etwas mitbekommen. Das Büro liegt nordseitig und wir wohnen südseitig im Hotel“, sagt Hotelchefin Sieglinde Hofer. Man habe sofort die Carabinieri von Schenna verständigt, „die auch schnell da waren“, sagt Hofer. Die Hotelbesitzer haben dann bei den Carabinieri Anzeige erstattet.<BR /><BR />Die Carabinieri haben die Ermittlungen aufgenommen und die Videoaufnahmen der Hotelkameras aber auch jene der Betriebe in der Umgebung gesichtet. Die Ermittlungen der Carabinieri im Land laufen auf Hochtouren. Ersten Informationen zufolge sei man den Tätern bereits auf den Fersen.<BR /><BR />Das Hotel Grafenstein ist zwar mit Videokameras ausgestattet, aber ohne akustische Alarmanlage. „Wir würden Betrieben raten, sich eine Alarmanlage installieren zu lassen. Denn Alarm macht aufmerksam und wirkt abschreckend. Zudem ist es möglich die Alarmanlage mit den Sicherheitsbehörden zu verbinden. So wie dies auch die Banken machen“, sagte gestern Carabinieri-Hauptmann Sebastiano Cannata Galante, Chef des Carabinieri-Kommandos in Meran. <BR /><BR />Der Schaden sei der Versicherung bereits gemeldet worden, sagt Sieglinde Hofer. Natürlich sei man versichert – auch für die Gäste –, aber man müsse erst schauen, was die Versicherung dann zahle, meint Hotelbesitzerin Sieglinde Hofer.