„Es regnet durchs Dach. Überall sickert Wasser herein“, sagt Eduard von Dellemann, Präsident des Meraner Sportschützenvereins und Hausherr des Meraner Schießstandes – einer der größten im ganzen Land. Am 23. September wird Bürgermeisterin Katharina Zeller mit ihm beim Landeshauptmann um finanzielle Unterstützung anklopfen. <BR /><BR />Zum besseren Verständnis: Der Meraner Sportschützenverein zählt rund 900 Mitglieder und zudem kommen 300 Forstbeamte aus dem ganzen Land dorthin zum Waffen-Einschießen, für Schulungen und Pflichtschießen. Aber beispielsweise auch die Stadtpolizei Meran und die Ortspolizisten von Algund, Ritten und Deutschnofen kommen in den Schießstand – genauso wie die Carabinieri mittels Konvention. Aber auch die Sportschützen-Nationalmannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz reisen nach Meran. Auch die schweizerische Biathlon-Nationalmannschaft trainiert dort. Und Schulklassen kommen zum Luftdruckgewehr-Schießen – 16 Klassen im Jahr 2024/25.<BR /><BR />„Entsprechend voll ist der Schießstand-Kalender. Pro Tag heißt das, dass zehn bis 15 Ehrenamtliche Dienst tun“, sagt Philipp Kaserbacher, Kassier und Sekretär des Vereins – vor dem Gesetz eine öffentlich-rechtliche Körperschaft, weil sie die Basis zum Erlass von Waffenpässen schafft. <BR /><BR />Wegen der römischen Übernahmegelüste hatte die Gemeinde Meran bekanntlich das zweite Baulos im Umfang von rund einer Million Euro ausgesetzt. Genau damit soll der Pistolenstand vergrößert und ein Schulungsraum errichtet werden. „Die Zusammenarbeit mit Bürgermeisterin Zeller und Vizebürgermeister Nerio Zaccaria ist sehr gut, deswegen sind wir guter Dinge, dass dieses Geld kommt“, sagt von Dellemann. <BR /><BR />Aber es gelte das Dach – es verfügt weder über eine Schalung noch eine Isolierung – „unbedingt zu renovieren und vieles andere mehr. Je mehr Geld wir bekommen, umso mehr können wir im in die Jahre gekommenen Schießstand tun“, sagt Philipp Kaserbacher. <BR /><BR />Aber vorher geht noch ein großer Dank von Dellemann an SVP-Senatorin Julia Unterberger und an Senator Luigi Spagnolli für deren Engagement in Sachen Sportdekret und römische Enteignungsgelüste. „Ohne den großen Einsatz von Senatorin Unterberger und Senator Spagnolli hätte diese Aktion wohl nicht gestoppt werden können“, sagt von Dellemann.