Gegen 1.10 Uhr in der Nacht auf Sonntag ging es am Obstmarkt los. „Es hatte den Anschein, als würde eine Gruppe eine Person verfolgen“, sagt die Mitarbeiterin eines Lokals. Die Person sei Richtung Dr.-Streiter-Gasse verschwunden, daraufhin hätten die Verfolger zu randalieren begonnen. <BR /><BR />„Die waren nicht betrunken, die hatten andere Substanzen intus, denn ihr Aggressionspotenzial war extrem hoch“, berichtet die Frau. Vulgäre Parolen wurden gegrölt, dann attackierte die Bande die Angestellten der am oberen Obstmarkt gelegenen Gastlokale. <BR /><BR />„Ich habe einem der Angreifer ein Glas aus der Hand genommen, dafür wurde mir ein Schlag auf Kopf und Rücken verpasst“, berichtet die Augenzeugin. Die Stimmung wurde immer gefährlicher, schlussendlich flogen Gläser und auch Müllkübel durch die Luft. Gäste und Angestellte verbarrikadierten sich in den Lokalen. „So gut es eben ging“, sagt die Frau. <BR /><BR />Die Polizei wurde alarmiert, erst 20 Minuten später sei eine Streife eingetroffen. Bei den Angreifern habe es sich um Personen gehandelt, die nicht zum Stammpublikum gehörten. „Sie haben für Angst und Schrecken gesorgt. Was passiert, wenn sie wiederkommen?“, fragt die Frau. So gut wie fix ist jetzt schon, dass es im Sommer im Freien keine Gläser, sondern nur mehr Plastikbehälter geben wird: „Alles andere ist zu gefährlich“, meint die Frau. <BR /><BR />Für die Mitglieder des Komitees Lebenswerter Obstmarkt ist der neuerliche Zwischenfall ein klares Zeichen dafür, dass die Gemeindeverwaltung nach wie vor keine Kontrolle über die Zustände hat. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/situation-laeuft-aus-dem-ruder-angst-am-obstmarkt" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Lesen Sie hier mehr dazu.</a>