Freitag, 05. März 2021

Schlag gegen Migranten-Schlepperring in Triest

Die Behörden in Norditalien haben nach Medienberichten einen internationalen Schlepperring gesprengt. Die Verdächtigen sollen Menschen etwa aus syrischen und irakischen Kurdengebieten mit falschen Ausweisen gegen Geld nach Deutschland, Frankreich und in weitere Länder Nordeuropas gebracht haben.

Mindestens 5 Verdächtige wurden verhaftet und 2 weitere unter Hausarrest gestellt.
Mindestens 5 Verdächtige wurden verhaftet und 2 weitere unter Hausarrest gestellt. - Foto: © ANSA / Polizia di Stato
Wie die Nachrichtenagentur Adnkronos am Freitag berichtete, wurden bei der Aktion in den vergangenen Tagen mindestens 5 Verdächtige verhaftet und 2 weitere unter Hausarrest gestellt. Die Fahnder aus Triest hätten in mehreren Städten Norditaliens zugeschlagen. Außerdem liefen internationale Ermittlungen zu weiteren Verdächtigen außerhalb des Landes.

Die Strafverfolger hätten ursprünglich eine Spur verfolgt wegen eines Terroranschlags von 2017 in London und seien dabei auf das Schleppernetzwerk gestoßen, schrieb die Nachrichtenagentur Ansa. Der Terrorverdacht habe sich nicht erhärtet. Italien habe auch mit deutschen Ermittlern kooperiert, eine Festnahme sei auf Ersuchen der Behörden aus Triest dort erfolgt, hieß es.

dpa

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