„Am Freitagmorgen hatte es in Sexten zwei Grad plus, auf der Terrasse der Zsigmondy-Hütte liegen 28 Zentimeter Schnee, und im Schwimmbad ist tote Hose“, sagt Martin Camillozzi, Pächter des Freischwimmbades Sexten gegenüber der Tageszeitung "Dolomiten". In der vergangenen Woche hätten sie gut gearbeitet. „Aber alles, was wir eingenommen haben, ist diese Woche wieder für Heizungs-, Personal- und Materialspesen hinausgegangen. Die einzigen, die mit diesem Wetter verdienen, sind die Fernheizwerke“, meint Camillozzi. Wenn man für Bauern Beihilfen für Ernteausfälle vorsehe, dann könnte man heuer auch an die Schwimmbadbetreiber denken, sagt Camillozzi süffisant.In den vergangenen sieben Jahren hat es am Lido am Großen Montiggler See noch nie einen so schlechten Saisonstart gegeben wie heuer, berichtet Thomas Thurner. Nur zwischen 9. und 15. Juni – als die Temperaturen auf 35 Grad stiegen – seien viele Besucher gekommen. Um kostendeckend zu arbeiten, müssen 300 Eintritte am Tag registriert werden, derzeit seien es etwa 150.Auch andere Schwimmbäder im Land hatte laut Umfrage der "Dolomiten" mit einem schlechten Saisonstart zu kämpfen.D__________________________________________________________________________________________________________________________________Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Samstag-Ausgabe der Tageszeitung "Dolomiten".