Donnerstag, 06. August 2015

Schlechtes Zeugnis für Fabi

Keine gute Zeit für den Ex-Chef des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Andreas Fabi. Wie sein Nachfolger Thomas Schael am Mittwoch mitteilte, hat die Landesregierung Fabis Abschlussbilanz von 2014, die dieser im Juni voller Genugtuung medial präsentiert hatte, nicht genehmigt.

Andreas Fabi - Foto: DLife
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Andreas Fabi - Foto: DLife

Die Landesregierung verwarf die Abschlussbilanz Fabis. Aus drei Gründen: Erstens sei die Inventur der kleinen Materiallager nicht zu 100 Prozent gemacht worden sei, zweitens müsse bei der Summe der Rückstellungen für die Abfertigungen nachgeprüft werden und drittens Risikorückstellungen.

Nun werde erneut überprüft. „Dabei kann ein Plus oder auch ein Minus herauskommen“, so Schael, der dann einen neuen Beschluss vorbereiten muss.  

„Es kann gut sein, dass dann diese Abschlussbilanz besser ausfällt als die erste“, so Ernst Huber, Chef der Betriebsabteilung Finanzen.

lu/D

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Indessen hat Schael mit denselben galoppierenden Kosten bei Arzneien und Heilbehelfen zu kämpfen – bis Ende des Jahres sind fünf Mio. einzusparen. Einen ausführlichen Artikel dazu gibt’s in der Donnerstag-Ausgabe der „Dolomiten“.

stol