Die Drohungen, die der Mann mit gelber Farbe an die Wand des Gebäudes und auf den Boden vor dem Eingang der Bankfiliale gesprüht hatte, waren mit „Un imprenditore“(ein Unternehmer) unterzeichnet.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="506783_image" /></div> <BR />Deshalb gingen die Carabinieri zunächst von einem Täter aus, der aufgrund der Coronakrise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sein könnte, und sich auf diese Weise bei der Bank „rächen“ wollte. Im Visier der Ermittler standen zunächst Schuldner der Bank.<BR /><BR />Doch die Aufnahmen der Videoüberwachung zeigten schließlich, dass sie mit ihrer Vermutung falsch lagen. Bei dem Schmierfink, der von einem Beamten erkannt wurde, – trotz der Schutzmaske, die der Täter während der Tat trug – , handelt es sich um einen bis dato unbescholtenen 52-jährigen Bozner Freiberufler, der weder Kunde der Raiffeisenbank ist, noch jemals mit einer Bank Probleme gehabt haben soll. Das Motiv ist momentan noch unklar. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="506786_image" /></div> Der Mann wurde angezeigt, er muss mit einer Haftstrafe zwischen einem und 6 Monaten oder einer Geldstrafe von 300 bis 1000 Euro rechnen. <BR /><BR />