Donnerstag, 28. Dezember 2017

Schnee: Feuerwehren im Dauereinsatz

Die anhaltenden Schneefälle bereiteten Südtirols Feuerwehrmännern und - frauen eine schlaflose Nacht. Über 200 Mal wurden sie bis in die frühen Morgenstunden des Donnerstags zu Einsätzen im ganzen Land gerufen.

Auch Fahrzeuge, die wegen der Schneefälle nicht mehr weiterkamen, mussten weggeschafft werden (im Bild in Algund). - Foto: Freiwillige Feuerwehren
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Auch Fahrzeuge, die wegen der Schneefälle nicht mehr weiterkamen, mussten weggeschafft werden (im Bild in Algund). - Foto: Freiwillige Feuerwehren

Straßen räumen, umgestürzte Bäume wegschaffen, steckengebliebene Fahrzeuge befreien und Kontrollfahrten durchführen - in ganz Südtirol standen insgesamt 73 Feuerwehren am Mittwoch und Donnerstag im Dauereinsatz.

Nicht selten mussten Bäume weggeschafft werden, die - wie hier in Jenesien - die Straße verlegt hatten. - Foto: Freiwilligen Feuerwehren. 

Über 100 Mal wurden die Einsatzkräfte alarmiert, um die durch die anhaltenden Schneefälle entstandenen Schäden zu beseitigen oder zu minimieren. 

Zum Teil dauern die Einsätze noch an.

Zahlreiche Straßensperren

Auch ist aufgrund der immer noch schneebedeckten Straßen unterwegs große Vorsicht geboten. Vor allem höher gelegene Berg- und Passstraßen wurden aufgrund der Niederschläge komplett gesperrt. Dies betrifft den Jaufenpass, das Grödner Joch, das Sellajoch, das Pordoijoch, den Valparolapass, den Falzaregopass und den Fedaiapass auf Belluno-Seite. Auch ist die Timmelsjochstraße ab der Kruezung Rabenstein aus Sicherheitsgründen nihct befahrbar.

Die Staatsstraße "Alemagna" zeischen Toblach und Cortina wurde wegen Problemen auf der Seite der Provinz Belluno ebenfalls gesperrt. 

Aufpassen sollten nach den Schneefällen auch Fußgänger und Radfahrer. Da viele Wege noch mit Eis bedeckt sind, kann es vor allem im Stadtgebiet leicht zu Unfällen kommen.

Fußgänger- und Radwege sind vielfach noch vereist. - Foto: ker 

stol 

stol