Erst am Samstagmittag konnten die Behörden in der Hauptstadt Podgorica die Befreiung der Tunnelbenutzer – unter ihnen viele Kinder – melden.In dem Tunnel bei Pluzine an der Grenze zu Bosnien waren ein Bus mit Arbeitern der nahe gelegenen Piva-Talsperre sowie rund ein Dutzend Personenwagen einen Tag und eine Nacht lang gefangen.Die Eingeschlossenen hätten den Tunnel zu Fuß verlassen und seien mit Booten über die unmittelbar benachbarte Talsperre in Sicherheit gebracht worden, berichteten die Behörden weiter. In Pluzine seien sie im Krankenhaus versorgt worden.Im benachbarten Bosnien hatte die Handballmannschaft des serbischen Erstligaklubs Hemofarm 20 Kilometer vor der Stadt Mostar ebenfalls einen ganzen Tag in einem Tunnel ausgeharrt, weil Lawinen die Zugänge verschüttet hatten. apa/dpa