Freitag, 22. Juni 2018

Schönberg-Almhütte wird ein Raub der Flammen

Etwa 100 Feuerwehrleute mussten am Donnerstagabend zur Schönbergalm-Hütte ausrücken: Dort war es gegen 22 Uhr zu einem Brand gekommen. Am Einsatzort angekommen wurde klar: Die Hütte stand in Vollbrand.

Foto: FFW Weissenbach
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Foto: FFW Weissenbach

Ein Luttacher hatte Alarm geschlagen – um 22.05 Uhr. Nach und nach rückten die Wehrmänner aus – von Weissenbach, Luttach und St. Johann – die Feuerwehr von Steinhaus wurde dann nachalarmiert.

Hieß es zunächst, dass es sich um einen Waldbrand handeln könnte, so wurde bald klar, dass hingegen die Schönberg-Almhütte brannte. Diese ist auf einer Forststraße erreichbar.

Wasservorrat in der Nähe reichte nicht für Löscharbeiten

Unter schwerem Atemschutz brachten die Feuerwehrleute sämtliche Gas- und CO2-Flaschen aus dem direkten Brandbereich und starteten erste Löschangriffe.

Um zu löschen, wurde zunächst eine 2 Kilometer lange Leitung zu einem kleinen Trinkwasserspeicher gelegt. Doch dieses Wasser allein reichte für die Löscharbeiten nicht aus. So musste eine längere Leitung gelegt werden zu einem Wasserreservoir in der Nähe von Weissenbach.

Schließlich wurden auch die Feuerwehren von Steinhaus, Mühlen und Bruneck nachalarmiert. Die Feuerwehren standen mit insgesamt 115 Mann und 17 Fahrzeugen im Einsatz.

Die Hütte brannte trotz der Bemühungen vollständig ab.

Brandstiftung wird derzeit ausgeschlossen

Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Nachlöscharbeiten dauerten die ganze Nacht über an.

Brandstiftung sei ersten Informationen zufolge ausgeschlossen: Zur Zeit des Brandausbruchs herrschte ein starkes Gewitter mit hoher Blitzaktivität.

hof/stol/liz

stol