Der 11-Jährige befand sich nach dem Schulbesuch auf dem Heimweg und fuhr mit seinem Fahrrad in Richtung Gerbergasse. Als er im Bereich der Eisdiele „Eccettera“ war, wurde er von einem Paar angehalten, das plötzlich hinter dem dort befindlichen Gemüse-Verkaufsstand hervortrat.<BR /><BR /> „Laut Auskunft des Buben wurden ihm Süßigkeiten angeboten und zwar von einem Paar um die 50 Jahre, das Italienisch sprach“, berichtet Stadträtin Johanna Ramoser, die die Familie des Jungen kennt. Der Junge sei aufgrund des Vorfalls verständlicherweise verstört gewesen, habe jedoch richtig reagiert und sei einfach mit seinem Fahrrad weitergefahren. <BR /><BR />„Leider haben wir auch von diesem Vorfall kein Videomaterial. Wir haben die Aufnahmen der Kontrollkamera für die verkehrsberuhigte Zone gesichtet, doch die Aufnahme zeigt den Ort, an dem sich der Vorfall ereignet hat, nicht“, bedauert Ramoser. <h3> Süßigkeiten mit Drogen versetzt?</h3>Die Familie möchte nun warnen und zu erhöhter Vorsicht aufrufen, denn ähnliche Vorfälle haben sich in Bozen bereits im September ereignet. <BR />Damals war eine 6-Jährige Grundschülerin in der Vintlerstraße von einem Paar angesprochen worden, weitere Zwischenfälle haben sich in Gries bei der Rosmini-Schule, aber auch bei den Bildungseinrichtungen in der Rovigostraße ereignet. <BR /><BR />Ebenfalls in diesem Zeitraum wurde eine Episode bekannt, die sich in der viel besuchten Museumstraße ereignet hat. Unklar ist weiterhin, was mit dem Bonbon-Angebot eigentlich erreicht werden soll. Denkbar ist, dass die Süßigkeiten mit Drogen versetzt sind oder dass die Kinder angelockt werden sollen.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/wer-koedert-hier-kinder-mit-suessigkeiten-das-sagt-der-kriminalkommissar" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Alexander Zelger, langjähriger Fahndungsleiter der Kriminalpolizei in Bozen, warnt davor, solche Vorfälle auf die leichte Schulter zu nehmen. </a><BR />