Mit der Entscheidung, das Urteil anzufechten, will die Gemeinde erneut nein zum Projekt sagen. <h3> Das Projekt</h3>Das Vorhaben sieht auf 15.000 Quadratmetern eine 15 Meter tiefe Grube vor, die 120 Meter von den bestehenden Wohngebäuden und 70 Meter zur Eisackpromenade entfernt ist. Geplant sind 22 Lkw-Fahrten pro Tag zur Industriezone, wo der Schotter verarbeitet werden soll, bei einer Laufzeit von mindestens 7 bis maximal 15 Jahren.<BR /><BR />Die Eignung des Ortes und die Projektverträglichkeit in einer landwirtschaftlichen Zone mit landschaftlichem Schutzgebiet sowie die Bedenken hinsichtlich der Umweltauswirkungen, einschließlich Staub und Lärm, hatten die Landesregierung dazu bewegt, nach Eingreifen der Gemeinde, die positive Stellungnahme der Dienstleistungskonferenz aufzuheben und eine erneute Überprüfung zu beantragen.<h3> Positives Gutachten, aber ohne auf Einwände einzugehen</h3>Am 21. November 2023 hatte die Dienststellenkonferenz ihr positives Gutachten bestätigt ohne dabei auf die eingereichten Einwände einzugehen. Daraufhin hat die Gemeinde Brixen am 18. Dezember 2023 erneut eine Beschwerde an die Landesregierung gerichtet, die die Landesregierung innerhalb von 120 Tagen prüfen muss.<BR /><BR />Die Gemeinde Brixen ist der Ansicht, dass die Schottergrube nicht mit dem gewählten Standort in Sarns vereinbar ist, und wird sich weiterhin gegen das Projekt einsetzen.Im Interesse aller privaten und öffentlichen Beteiligten, wird der Staatsrat ersucht eine rasche Entscheidung zu treffen.