Er hatte dabei so schwere Verletzungen erlitten, dass ärztliche Hilfe nichts mehr ausrichten konnte. <BR /><BR />Ein volles sportliches Programm hatte C. R. am Vortag seines 15. Geburtstages absolvieren wollen. In einer Gruppe von sechs Jugendlichen, die, so wie C. R. mit seiner Mutter in Vodo di Cadore, alle ihre Ferien in der Gegend von Anpezo/Cortina d'Ampezzo verbringen, hatte er an einem Ausflug nach Sexten teilgenommen. Dabei begleitet wurde die fröhliche Schar von einem Skilehrer aus Cortina. Am Vormittag erkundeten die Jugendlichen die Skipisten, am Nachmittag stand dann Rodelfahren auf der Rotwand am Programm.<BR /><BR />Als die Jugendlichen die erste Fahrt auf schnellen Kufen hinter sich hatten, war schnell klar, dass sie auch noch eine zweite wagen würden. Bei dieser zweiten Abfahrt reihte sich C. R. als letzter vor dem Skilehrer an den Start. Doch für C. R. endete die Fahrt auf tragische Weise schon im oberen Drittel. Aus noch nicht näher geklärten Ursachen kam er über die Rodelbahn hinaus und prallte mit großer Wucht gegen einen Baum. <BR /><BR />Der nachkommende Skilehrer soll, laut ersten Erhebungen, gewahrt haben, dass sich ein Unfall ereignet haben musste, und die Notrufzentrale alarmiert haben. Da er gesehen hatte, dass sich bereits zwei Personen um den außerhalb der Bahn liegenden Rodler kümmerten und er nicht erkannte, dass es einer aus seiner Gruppe war, fuhr er weiter, um seine Schützlinge wieder unter seine Obhut zu nehmen. Als er im Ziel ankam, musste er mit Sorge und Erschrecken feststellen, dass der vor ihm gestartete C. R. noch nicht eingetroffen war.<BR /><BR />Die zwei Personen, die als erste an der Unfallstelle gewesen waren, hatten ebenfalls Hilfe alarmiert. Die Pistenrettung der Alpini, die Bergrettung Sexten, Carabinieri und Polizei eilten dem Schwerverletzten zur Hilfe. Anfänglich soll C. R. noch ansprechbar gewesen sein, doch waren seine Verletzungen so schwerwiegend, dass alle Wiederbelebungsversuch keinen Erfolg mehr zeigten und der Notarzt des inzwischen eingetroffenen Rettungshubschraubers Pelikan 2 nur mehr den Tod des Jugendlichen feststellen konnte. Die Bergrettung Sexten brachte den Leichnam in die Totenkapelle nach Sexten. Die tief betroffenen Jugendlichen der Gruppe wurden von der Notfallseelsorge betreut.