Freitag, 14. Juni 2019

Schüler entwickelt App für den Bevölkerungsschutz

Die Koordinaten der Funkgeräte des Landesfunkdienstes können mittels einer neuen Applikation erfasst werden. Entwickelt hat sie ein Schüler der Technologischen Fachoberschule (TFO) in Bozen.

Die von TFO-Schüler Max Kelder entwickelte Software bringt die Koordinaten der Funkgeräte (eines steht links im Bild) auf den Computer. - Foto: AfBS/Maja Clara
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Die von TFO-Schüler Max Kelder entwickelte Software bringt die Koordinaten der Funkgeräte (eines steht links im Bild) auf den Computer. - Foto: AfBS/Maja Clara

Der 19-jährige Max Kelder aus Atzwang steht kurz vor dem Abschluss der Technologischen Fachoberschule TFO Max Valier in Bozen.

Im Verlauf seines Sommerpraktikums vor Beginn der 5. Klasse Informatik hat er bei der Agentur für Bevölkerungsschutz eine Applikation für deren digitales Funknetz programmiert. Erprobt wurde sie bereits beim Öztaler Radmarathon im August vorigen Jahres und auch beim heurigen Biathlonweltcup in Antholz.

Aufgrund dieser Erprobungen nahm der Schüler im Laufe des Schuljahres leichte Anpassungen an seinem Programm vor.

Max Kelder hat eine Applikation für den Bevölkerungsschutz entwickelt. - Foto: AfBS/Maja Clara

Max Kelder hat eine Applikation für den Bevölkerungsschutz entwickelt. - Foto: AfBS/Maja Clara

Nächstgelegene Rettungsmittel auf einem Blick

Mit dieser Software, erläutert der Koordinator der Landesfunkdienstes in der Agentur für Bevölkerungsschutz Markus Rauch, werden die Positionsdaten der Funkgeräte erfasst und auf der Landkarte am Personal Computer angezeigt.

Dadurch kann bei Einsätzen das nächstgelegene Rettungsmittel aktiviert werden. Und bei Suchaktionen können die abgesuchten Flächen vollständig erfasst und damit Lücken ausgeschlossen werden.

lpa/stol

stol