<BR />Das zuvor komplizierte Antragsverfahren für den Schülertransport werde so vereinfacht und die Bearbeitungszeiten verkürzt. Damit bleibe mehr Zeit für die Organisation der Dienste, erklärt die Landtagsabgeordnete Rieder. <BR /><BR />„Die ersten Erfahrungen seit Montag mit den Online-Anträgen sind positiv – mit ganz kleinen Kinderkrankheiten. Das war bei einer Erstanwendung aber zu erwarten und wir werden an Verbesserungen arbeiten“, berichtet ein ebenfalls zufriedener Landesrat Philipp Achammer. Es seien schon sehr, sehr viele Anträge eingegangen, ansuchen könne man noch bis zum 16. März. <h3> Mindestentfernung um einen halben Kilometer erhöht</h3>Doch während derzeit die Distanz Schule/Elternhaus mindestens 1,5 Kilometer betragen muss, um ein Anrecht auf die Beförderung zu haben, sind es ab dem kommenden Schuljahr zwei Kilometer. Den entsprechenden Beschluss hat die Landesregierung Ende Jänner getroffen. <BR /><BR />Nicht glücklich ist man beim Landesbeirat der Eltern mit dieser Entscheidung: „Gerade in ländlichen Gebieten sowie bei Familien mit mehreren schulpflichtigen Kindern und gleichzeitig erwerbstätigen Eltern führt dies zu erheblichen organisatorischen und zeitlichen Mehrbelastungen“, kritisiert die Vorsitzende Silvia Cadamuro und fordert, die Entscheidung kritisch zu überprüfen. <BR /><BR />Landesrat Philipp Achammer beruhigt: „Wir werden die Anträge mit einer Distanz zwischen 1,5 und zwei Kilometern einzeln anschauen, selbstverständlich Härtefälle bewerten und Eltern dort entgegenkommen, wo es Schwierigkeiten gibt.“