Ein Nein von den Gewerkschaften kommt zur Zulage für Multiplikatoren. Auch die vom Schulamt vorgeschlagene Erhöhung von der Unterrichtszeit auf 28 Stunden wurde von „allen Gewerkschaften abgewürgt.“<BR /><BR />Land und Gewerkschaften verhandeln über 6,9 Mio. Euro für besondere Leistungen im Bildungsbereich. 2,4 fließen in Kindergarten, Musik-, Berufsschule und 4,5 an Grund-, Mittel- und Oberschulen. Zankapfel war hier die Zulage für Klassenlehrer. Die Arbeitgeber verwehrten sich gegen eine Verteilung mit der Gießkanne, die Gewerkschaften forderten, dass jeder Klassenlehrer etwas erhält.<BR /><BR />Geeinigt hat man sich in der Mitte – und zwar auf eine gestaffelte Lösung. Demnach wird die Zulage an Schulen mit hoher Komplexität (Brennpunktschulen) höher ausfallen als an Schulen mit geringeren Herausforderungen. Noch liegen keine Berechnungen vor. Geschätzt wird aber dass die Zulage zwischen 300 und 1.200 Euro brutto im Jahr liegen könnte. Knapp eine Mio. Euro könnte in die Zulage für Tutoren fließen.<h3> Nein zu Multiplikatoren</h3>Ein klares Nein von den Gewerkschaften kommt zum Vorstoß der Bildungsdirektion auf Multiplikatoren, die Neueinführungen (z.B. KI) an Schulen begleiten sollen. „Dafür reicht das Platzl Geld nicht. Zuerst sind jene dran, die schon lang Mehrarbeit leisten, ohne dafür honoriert zu werden“, so Petra Nock (ASGB) und Hubert Kainz (CISL/SGB). Den Vorstoß von Gustav Tschenett, von 24 Stunden Unterricht auf 28 zu gehen, hätten laut Nock „alle Gewerkschaften schon abgewürgt.“