Donnerstag, 08. Januar 2015

Schuler unterzeichnet Vereinbarung mit Weißem Kreuz

Das Abkommen mit der Sektion Zivilschutz im Weißen Kreuz ist um drei Jahre verlängert worden: Zivilschutzlandesrat Arnold Schuler hat am Mittwoch im Auftrag der Landesregierung die neue Vereinbarung unterzeichnet.

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Foto: © LPA

Nach einer Führung durch die Landeszentrale des Weißen Kreuzes in Bozen wurde die Vereinbarung zwischen der Landesverwaltung und dem Rettungsverein zur Führung des Betreuungsdienstes für die Jahre 2015 bis 2017 unterzeichnet.

Laut dem Direktor des Landesamtes Zivilschutz Günther Walcher handelt es sich dabei um die Umsetzung eines größeren Konzeptes für einen Katastrophenhilfsdienst, dessen einzelne Dienste ausgeschrieben wurden; für den Bereich Betreuung hat sich das Weiße Kreuz gemeldet.

Als Herausforderungen steht für die nächste Zeit die Verstärkung der Kapazitäten im Bereich der Notunterkünfte an, auch im Hinblick auf die Vorbereitung der Unterbringung von Binnenflüchtlingen.

Zu den Aufgaben der Sektion Zivilschutz zählen die Ausstattung vorhandener Infrastrukturen wie Schulen oder Vereinshäuser als Notunterkünfte ebenso wie die Errichtung von Zeltstädten und Containersiedlungen.

Der nun unterzeichneten Vereinbarung entsprechend muss der Zivilschutz des Weißen Kreuzes - unabhängig von Tages- und Jahreszeit - bei einer Vorlaufzeit von drei Stunden mindestens 1000 warme Vorspeisen und alkoholfreie Getränke für mindestens 24 Stunden garantieren.

Bei einer Vorlaufzeit von zwölf Stunden können 1600 Personen mit Frühstück und zwei warmen Mahlzeiten samt alkoholfreien Getränken für mindestens zehn Tage versorgt werden.

Damit der Betreuungsdienst aktiviert wird, müssen mindestens 100 Personen betroffen sein. Die Betreuung der Bevölkerung und die Versorgung der Einsatzkräfte muss ebenfalls erfolgen, wenn die Landesabteilung Brand- und Zivilschutz dafür einen Auftrag erhalten hat.

lpa

stol