Wie am Mittwoch bekannt wurde, besteht Rom nämlich darauf, dass in Südtirol weiterhin die einzelne autonome Schule und nicht das Land bestimmt, wann das Schuljahr beginnt und endet und wie Ferien angesetzt werden.Genau dieser Passus im Finanzgesetz bildet aber die rechtliche Grundlage für die einheitliche Fünf-Tage-Woche. Trotz des Rekurses der Regierung werde Südtirol im Herbst mit dem neuen Schulkalender starten, versichert Landesrätin Sabina Kasslatter Mur.Solange das Verfassungsgericht nicht das Gegenteil entschieden habe, bleibe das Finanzgesetz und damit die rechtliche Grundlage für die Fünf-Tage-Woche in Kraft. Kasslatter Mur will die Landesregierung ermutigen, gegen diese Entscheidung des Ministerrats vor das Verfassungsgericht zu ziehen.Weil Südtirol die staatlichen Vorgaben erfülle, habe man beste Karten. Schulamtsleiter Peter Höllrigl betont, dass viele Schulen bereits ab Herbst mit der Fünf-Tage-Woche planen, „die Schulen brauchen Sicherheit“._______________________________________Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Donnerstag-Ausgabe der Tageszeitung „Dolomiten“ (Seite 13)