Wie berichtet, wirft das Team K der SVP vor, „weitreichende Reformen“ angekündigt, aber nicht geliefert zu haben. Gleichzeitig schlägt Team-K-Landtagsabgeordneter Alex Ploner vor, mit dem angekündigten Gesetz („Bildungsomnibus“) bis nach dem Bildungsgipfel im Herbst zu warten, um die Ergebnisse des Gipfels einfließen zu lassen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1280094_image" /></div> <b>Landesrat Philipp Achammer</b> wundert sich: „Die Kritik ist nicht stimmig: Man kann nicht gleichzeitig einen zügigen Reformprozess fordern – und weiter abwarten wollen. Wir wollen jedenfalls konkrete Maßnahmen schon mit dem kommenden Schuljahr umsetzen. Dafür muss der Gesetzentwurf rechtzeitig auf den Weg gebracht werden.“ <h3> Bildungsomnibus für alle drei Sprachgruppen</h3>Am heutigen Montag treffen sich daher die drei Bildungslandesräte Achammer, Marco Galateo und Daniel Alfreider zu einem Austausch, schließlich soll das „Bildungsomnibus“ für alle drei Sprachgruppen gut gehen. „Wir werden auch einen Zeitplan aufstellen“, kündigt Achammer an, „um sicherzustellen, dass im neuen Schuljahr mit der Umsetzung begonnen werden kann.“ Das Gesetz müsse daher jetzt zügig vorangetrieben werden, schließlich brauche es auch noch entsprechende Vorbereitungszeit, bevor alle Maßnahmen greifen können.<BR /> Inhaltlich will Landesrat Achammer dem Treffen allerdings nicht vorgreifen. Nur so viel: Für sein Lieblingsthema „elterliche Mitwirkungspflicht“ erwartet er sich jedenfalls die Zustimmung der Kollegen. Eher gehe es darum, sich über die eventuellen Sanktionen zu einigen.<h3> Normalität soll einkehren</h3>Dem Vorschlag, bis nach dem Bildungsgipfel im Herbst zu warten, erteilt er also eine klare Abfuhr: „Erstens zeigen die Gespräche im Rahmen des derzeit stattfindenden Bildungsdialoges, dass nicht jede Maßnahme gesetzlicher Natur ist. Und zweitens ist das Bildungsomnibus ja auch nicht die einzige oder gar letzte Möglichkeit, Reformen auf den Weg zu bringen. Auch ein Omnibus eins und zwei ist denkbar.“ Und so könnte das kommende Omnibus auch nur das erste „Paket“ in Sachen Bildungsreform werden. <BR />Auch den Team-K-Vorwurf, in Sachen Gehaltserhöhung für Lehrer müsse die Landesregierung erst noch liefern, weist Achammer zurück: „Wir wollen die Verhandlungen bis März abschließen, spätestens aber innerhalb des ersten Halbjahres.“ Und damit werde dann wohl auch in Sachen außerschulische Aktivitäten an den Schulen „wieder Normalität einkehren“.