Wer ein schlechtes Produkt erwischt, hat nicht nur finanziellen Schaden, sondern auch ein Risiko für die Gesundheit. Wie lässt sich das vermeiden?<BR /><BR /><BR /><BR /><BR />Nach der Impfung sind immer noch Abstand, Hygiene und nicht zuletzt Masken die besten Waffen gegen das Coronavirus. Dabei setzen Staat und Land nach Monaten ohne Mund-Nasen-Schutz oder mit den eher lockeren chirurgischen Masken wieder auf „schweres Geschütz“ gegen den Erreger: Die FFP2-Maske ist in vielen Bereichen wieder Pflicht – darunter im öffentlichen Nahverkehr, in Kino und Theater, bei öffentlichen Aufführungen und Sportveranstaltungen. <BR />Gegenüber chirurgischen Masken bieten die für die Arbeitswelt (z.B. beim Lackieren) entwickelten Masken den Vorteil, dass sie nicht nur andere, sondern auch den Träger selbst vor dem Virus schützen. <BR /><BR />Diese deutlich stärkere Abwehr geht freilich ins Geld, denn FFP2-Masken sind ein Einwegprodukt, das ursprünglich für einen Arbeitstag von 8 Stunden ausgelegt ist. Im privaten Bereich können sie öfters getragen werden, mit der Zeit nimmt die Filterleistung aber deutlich ab und die Maske muss in den Müll. <BR /><BR /><b>Große Preisunterschiede</b><BR /><BR />Nachschub gibt es an vielen Orten, von der Apotheke über Supermarkt und Tabaktrafik bis zum Onlinehandel. Was dabei ins Auge fällt, sind die enormen Preisunterschiede. Nach den Daten der italienischen Verbraucherschutzvereinigung Altroconsumo kosten Premium-Produkte zwischen 7 und 15 Euro. Um Welten günstiger geht es im Internet, wo zum Beispiel das 5-Lagen-Modell in der 30-er Packung unterm Strich kaum 25 Cent pro Stück kostet.<BR /><BR />Hier freilich kann Sparen nicht nur hinausgeworfenes Geld, sondern auch eine Gefahr für die Gesundheit sein. Wer sich auf eine Maske verlässt, die beim Schutz vor dem Virus völlig versagt, kann sich schnell eine Infektion einhandeln. <BR /><BR />Wie lässt sich guter Schutz von gefährlichem Schrott unterscheiden? Eine wertvolle Hilfe bei dieser Frage ist das „CE“-Zeichen, das alle Produkte erhalten, die nach den Normen der Europäischen Union hergestellt und geprüft wurden. Wer dieses Logo auf der Maske hat, liegt schon mal nicht ganz falsch.<BR /><BR />Allerdings könnten dieses Qualitätszeichen und die dazugehörige Prüfnummer gefälscht sein – gewiefte Betrüger haben diesen Dreh schon längst heraus. Wer daher auf Nummer sicher gehen will, sollte sich diese hilfreiche Seite im Internet merken ( <a href="https://ec.europa.eu/growth/tools-databases/nando/index.cfm?fuseaction=search.main" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">hier geht es direkt zur Seite</a>): In der Datenbank Nando hat die Europäische Kommission alle Daten zu den offiziell zertifizierten und damit zugelassenen Masken hinterlegt. In 4 einfachen Schritten lässt sich überprüfen, ob das Produkt verlässlich ist – oder eben nicht:<BR /><BR />1. Im Feld „Keyword On Notified body number“ die vierstellige Zahl eintippen, die auf der Maske neben dem „CE“-Logo zu sehen ist.<BR /><BR />2. Nach einem Klick auf den „Search“-Button erscheint der Name der Prüfstelle, die für diese Maske die Zertifizierung ausgestellt hat. <BR /><BR />3. Wer das noch genauer überprüfen will, kann die Bezeichnung der Zertifizierungsstelle anklicken: Wenn im Feld „Legislation“ die Information „Personal protective equipment“ zu lesen ist, entspricht das Produkt den geforderten Standards. <BR /><BR />4. Neben dem Feld „Personal protective equipment“ können eine HTML- und eine PDF-Datei aufgerufen werden. Wenn dort die Auskunft „Equipment providing respiratory system protection“ zu lesen ist, hat die Zertifizierungsstelle die EU-Erlaubnis, solche Produkte zu überprüfen und freizugeben. <BR /><BR />