Montag, 23. März 2020

Schutzausrüstung für Südtirol in Wien gelandet

Am Montagnachmittag sind in Wien-Schwechat 2 AUA-Maschinen aus China gelandet, die 130 Tonnen Schutzausrüstung an Bord hatten. Das Material soll am Dienstag in Begleitung von Polizei und Militärpolizei in das Bundesland Tirol und in weiterer Folge zur Grenze nach Südtirol gebracht werden.

Zwei AUA-Maschinen brachten die Ausrüstung von China nach Wien.
Zwei AUA-Maschinen brachten die Ausrüstung von China nach Wien. - Foto: © GEORG HOCHMUTH
Die beiden Boeing 777 waren am Wochenende nach Xiamen geflogen, dort wurden die 130 Tonnen Schutzausrüstung eingeladen. Da es sich um keine Frachtmaschinen handelte, wurde das Material auch in den Sitzreihen untergebracht.

Kurz vor 15.00 Uhr landeten die beiden Flugzeuge am Montag am Flughafen Wien. Dutzende Airport-Mitarbeiter - ausgerüstet mit Schutzmasken - entluden die Maschinen. Laut Verteidigungsministerium soll die medizinische Ausrüstung am Dienstag via Konvoi weitergebracht werden.

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Insbesondere in Italien wird die Großlieferung schon erwartet. Südtirols Sanitätsbetrieb bestellte über die Kontakte des Südtiroler Unternehmens Oberalp 1,5 Millionen Schutzmasken und 450.000 Schutzanzüge.

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hatte bereits im Vorfeld Landeshauptmann Arno Kompatscher direkte Hilfe zugesagt. „Wir lassen auch Südtirol bei dieser logistischen Herausforderung nicht im Stich“, betonte Bundeskanzler Kurz.

apa/stol

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