Dienstag, 18. Juni 2019

Schutzhütten in neue Förderkategorien eingeteilt

Auf Vorschlag von Tourismuslandesrat Arnold Schuler hat die Landesregierung die Einteilung der insgesamt 96 landeseigenen und privaten Schutzhütten in nunmehr drei statt vier Förderkategorien eingestuft.

Die Landesschutzhütte am Schwarzenstein im Ahrntal. - Foto: LPA/Peter Daldos
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Die Landesschutzhütte am Schwarzenstein im Ahrntal. - Foto: LPA/Peter Daldos

Diese Einteilung wird alle fünf Jahre nach vorgegeben Kriterien wie Gehzeit, Meereshöhe, alpinistische Bedeutung, Öffnungszeiten, das Vorhabensein einer ganzjährig zugänglichen Notunterkunft, allgemeine Versorgung und Wasserversorgung vorgenommen.

Je nach Klassifizierung bekommen die Schutzhütten dann vom Land Zuschüsse für ihre Tätigkeit zugewiesen. Nun sind laut Beschluss der Landesregierung 31 Schutzhütten der Kategorie I zugeordnet, 32 der Kategorie II und 33 der Kategorie III. Die Kategorie I superior entfällt.

Maßnahmen für die landeseigenen Schutzhütten

Für die 26 Schutzhütten in Landesbesitz sind über das Ressort von Hochbaulandesrat Massimo Bessone eine Reihe wichtiger Investitionen vorgesehen. Dabei wird grob in zwei Eingriffe unterschieden, und zwar in solche zur außerordentlichen Instandhaltung und solche zum kompletten Wiederaufbau nach Abriss des alten Gebäudes. Aktuell sind die Arbeiten für neun Schutzhütten mit Prioritätsstufe 1 ausgeschrieben.

Dazu gehören die Müllerhütte, das Becherhaus, die Teplizer Hütte, die Lenkljöchl-Hütte, die Zsigmondy-Hütte, die Langkofelhütte, die Zufallhütte, die Schaubachhütte und die Zwickauer Hütte. Für acht Schutzhütten der Prioritätsstufe 2 läuft die Ausschreibung für die Projektierung der Eingriffe. Diese sind die Chemnitzerhütte, die Birnlückenhütte, die Kasselerhütte, die Regensburger Hütte, die Grasleitnhütte die Payerhütte, die Berglhütte und die Lodnerhütte.

lpa/stol

stol