Und hat eine Botschaft für alle werdenden Mütter: Lasst euch impfen!<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/schwangere-frau-in-der-bozner-covid-intensivstation" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Die 47-jährige Frau, die ursprünglich aus den Marken stammt und jetzt in Meran ihre Heimat und Familie hat, war vor etwa einer Woche ins Krankenhaus und dann gleich in die Corona-Landesintensivstation eingeliefert worden.</a> Sie wurde intubiert, es stand einige Tage nicht gut um sie und natürlich auch um ihr Baby. Jetzt liegt sie auf der Normalstation – vorbei und überstanden ist die Coronainfektion offensichtlich noch nicht, aber sie ist sichtbar auf dem Weg der Besserung. <BR /><BR />Sie hatte sich nicht impfen lassen – „ich war eher dagegen“, gesteht die Frau im noch unveröffentlichten Interview mit dem „Wellenbrecher“ Andrea Pizzini, hatte wohl das Virus unterschätzt. Noch immer hängt die Frau mit dem langen blonden Zopf am Sauerstoff, über die Nase wird der Atemluft Sauerstoff zugeführt.Sie ist sichtlich geschwächt und mitgenommen, ihre Augen glänzen, ihre Stimme bricht im Interview immer wieder. Aber: Sie will ihre Geschichte erzählen, will andere davor bewahren, ihr Schicksal zu erleiden.<BR /><BR />„Es war am vergangenen Dienstag. Ich habe nichts mehr geschafft. Ich konnte nicht einmal mehr ins Bad gehen, ich konnte nur noch auf dem Sofa liegen“, erzählt sie. Ihre größte Angst sei gewesen, dass ihr Zustand sich auch auf das ungeborene Baby im Bauch übertragen könnte – „dieses Baby, das ich mir so gewünscht habe. Ich hätte es mir nie verziehen, wenn der Kleinen etwas passiert wäre“, sagt sie. <BR /><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="716138_image" /></div> <BR />Liebevoll streichelt die 47-Jährige über ihren Bauch, die Krankenpflegerin fragt sie, wie es ihr gehe, wie es dem Bauch gehe. „Der Kleinen geht es gut da drinnen, ich spüre sie stark“, sagt sie. Bei Untersuchungen findet die Mutter auch immer wieder Beruhigung: Die Kleine ist wohlauf, scheint von der schweren Coronaerkrankung der Mutter keine Schäden davongetragen zu haben. <BR /><BR />„Hat die Kleine schon einen Namen?“ will eine Pflegerin wissen. „Ja, Le Lee Ann soll sie heißen“, sagt die werdende Mutter. Im sechsten Monat ist sie schwanger. Was sie anderen Schwangeren raten würde, die noch unentschlossen sind: „Impft euch! Ich kann nichts anderes sagen. Wenn man ein anderes Leben im Bauch trägt, darf man nicht egoistisch sein.“ Sie hat schon eine größere Tochter, 9 Jahre ist sie alt. „Es war eines der schlimmsten Dinge für mich, sie weinen zu sehen. Nie mehr möchte ich mein Kind so weinen sehen“, sagt sie.