Demnach ereigneten sich auf Südtirols Straßen 2022 insgesamt 1775 Unfälle, bei denen sich 2291 Menschen Verletzungen zuzogen und insgesamt 33 ihr Leben verloren. In den beiden Vorjahren lag die Zahl der Verletzten unter der 2000er-Marke (siehe Grafik), nun ist sie sogar etwas höher als noch 2019. <BR /><BR />Die Zahl der Todesopfer ist im Vergleich zu den Corona-Jahren zwar gestiegen, allerdings liegt sie weiterhin unter dem Niveau von 2019. 19 der 33 Todesopfer saßen selbst am Steuer des Unfallwagens, 8 waren Mitfahrer und 6 Fußgänger.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="922366_image" /></div> <BR /><BR />Zum Vergleich: Im Trentino zählte man 2022 1346 Unfallereignisse, insgesamt 1799 Verletzte und dieselbe Zahl an Todesopfern wie hierzulande. Im Unterschied zu Südtirol lenkten 27 von 33 Todesopfern selbst den Unfallwagen und mit 2 war die Zahl der im Straßenverkehr gestorbenen Fußgänger niedriger. <BR /><BR />6 von 10 Unfällen in Südtirol ereigneten sich auf Ortsstraßen, lediglich 4 Prozent auf der Autobahn und mehr als jeder dritte auf anderen Straßen. Mehr als die Hälfte der Lenker, die in Unfälle verwickelt waren, befanden sich auf einer Geraden, 22 Prozent an einer Kreuzung und 19 Prozent in einer Kurve. <BR /><BR />Mit 72 Prozent wurden auch deutlich mehr Männer als Frauen verletzt. Jeder fünfte Verletzte war zwischen 20 und 44 Jahre alt, etwa 5 Prozent aller Verletzten waren minderjährig. <BR /><BR />In 64 Prozent der Unfälle waren jeweils 2 Fahrzeuge verwickelt, fast jeder dritte Unfall betraf hingegen ein einziges Fahrzeug. Massenkarambolagen mit mehr als 10 verwickelten Fahrzeugen verzeichnete man in Südtirol 2022 nicht ein einziges Mal, in einem Fall waren hingegen mehr als 6 Autos involviert. <BR />