4 Nordafrikaner hatten Fenster eingeschlagen, Türen aufgebrochen, Sanitäranlagen zerstört, den Strom angezapft, sich in 2 Containern eingenistet und sie zugemüllt. Sie wurden angezeigt. <BR /><BR />Sozialstadtrat Stefan Frötscher, der sich stets für Obdachlose eingesetzt hat, war heute richtig zornig. Nachdem die Gemeinde den Tipp bekommen hatte, dass sich am Container-Areal ungebetene Gäste aufhalten, suchte er es gegen 8.30 Uhr mit Arbeitern des Bauhofs und der Stadtpolizei auf. „Am Areal der 13 Container stellten wir zunächst fest, dass die Türen zum Büro- und zum Aufenthaltscontainer aufgebrochen waren. Zudem waren mehrere Scheiben eingeschlagen“, sagt Frötscher. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1029549_image" /></div> <BR />Anschließend habe man die angrenzenden 2 großen Containern inspiziert, in denen insgesamt bis zu 20 Leute Platz finden. „Dort mussten wir feststellen, dass Klos und Duschen zugemüllt und teils zerstört wurden. 2 Nordafrikaner, rund 20 Jahre alt, hielten sich in einem der Container auf. Sie wurden identifiziert und angezeigt“, sagt Frötscher.<BR /><BR />Dann sei man wieder zurück zur 2-Personen-Container-Siedlung. „Denn einer ließ sich nicht öffnen. Also haben Bauhof-Arbeiter das Schloss angebohrt. Es steckte der Schlüssel von innen und drinnen lagen 2 weitere Nordafrikaner, rund 30 bis 35 Jahre alt“, sagt Stefan Frötscher. Man wisse nicht, ob die Männer den Schlüssel gestohlen oder haben nachmachen lassen.<BR /><BR />„Hier wurde absichtlich Allgemeingut zerstört. Wir haben uns so bemüht. Diese Notschlafstellen kosten ein Schweinegeld und jetzt diese Schäden. Sollten diese Leute Gäste der Notschlafstelle gewesen sein, dann sorge ich dafür, dass sie hier keinen Platz mehr bekommen werden“, sagt Frötscher. Ab 1. Juni sollte dort eine Unterkunft für obdachlose Frauen in Betrieb gehen. Das ist jetzt fraglich. „Dieser Einsatz war der dritte hier seit einer Woche“, sagt Stadtpolizei-Chef Alessandro de Paoli.