Laut dem „Walliser Boten“ ging der Notruf am 9. März gegen 17.19 Uhr ein. Christine H. (28) habe mit Bergretter Alexandre Briguet gesprochen: „Die Stimme war ruhig, es gab keinen großen Stress. Sie hat uns die Situation erklärt. Sie steckten im Sturm fest.“<BR /><BR />Alle 6 Mitglieder der Gruppe seien zu dem Zeitpunkt noch am Leben gewesen, einer Person sei es aber nicht gut gegangen. „Sie erzählte uns, dass er nicht weiterkam.“ Zurücklassen wollte die Gruppe ihn aber auf keinen Fall und so blieben sie zusammen. Die Schweizer Bergwacht gab noch Tipps, wie sie sich unter den katastrophalen Wetterbedingungen vor der Kälte schützen können. Dann brach das Gespräch mit Christine ab, sie konnte nicht mehr erreicht werden. Es war das letzte Lebenszeichen der 6-köpfigen Gruppe. <h3> 3 Brüder, Cousin und Onkel tot</h3>Tot geborgen wurden Christophe B. (30), Gemeinderat von Vex, Christophes jüngere Brüder Henri B. (21) und Louis B. (27), deren Cousin Antoine B.* (44), ein Offizier der Kantonspolizei Wallis und Pierre B. (58), ein Onkel der Brüder und des Polizisten. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/nach-bergdrama-in-der-schweiz-sie-haben-versucht-eine-hoehle-zu-bauen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Am Unglücksort sei man auf ein tragisches Bild gestoßen.</a><BR /><BR />Die Suche nach Christine, die die Freundin des mittleren Bruders Louise war, wurde – wie berichtet – eingestellt. Trotz aller eingesetzten Mittel bliebe sie „leider unauffindbar“, erklärte die Kantonspolizei Wallis am vergangenen Donnerstag. Sie noch lebend zu finden, sei höchst unwahrscheinlich, hieß es.<BR />