Freitag, 15. Januar 2021

Schwelbrand in Neumarkt: Und immer wieder neue Glutnester

Von Donnerstagnacht bis Freitagnachmittag waren die Männer der Freiwilligen Feuerwehr von Neumarkt damit beschäftigt, einen Schwelbrand zu löschen, der sich durch die Isolierung zwischen 2 Doppelhaushälften in Neumarkt gefressen hatte. Der Schaden ist groß.

Bohren, Glutnester suchen, löschen: 17 Stunden brauchten die Männer der Freiwilligen Feuerwehr von Neumarkt, einen Schwelbrand in einem Privathaus in der Boznerstraße zu löschen. Doch immer wieder entdecken sie neue Glutnester.
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Bohren, Glutnester suchen, löschen: 17 Stunden brauchten die Männer der Freiwilligen Feuerwehr von Neumarkt, einen Schwelbrand in einem Privathaus in der Boznerstraße zu löschen. Doch immer wieder entdecken sie neue Glutnester. - Foto: © FFW Neumarkt
Es ist wohl der Albtraum jedes Reihenhausbesitzers: Ein Feuer hat in der Isolierung zwischen 2 Haushälften in der Neumarkter Boznerstraße geglommen, zwischen Vill und dem Hauptort.

Ab Donnerstagnacht, kurz nach 23 Uhr, waren die Männer der Freiwilligen Feuerwehr von Neumarkt am Einsatzort und versuchten, den Brand zu löschen. Doch immer wieder entdeckten sie neue Glutnester: eine nervenaufreibende Angelegenheit.

Erst versuchte man, das Feuer von wenigen Löchern in der Wand aus zu löschen. Am Freitagmorgen mussten Maurer zu Hilfe gerufen werden: Diese trugen die Zwischenmauer großflächig ab, um zu den Glutstellen zu gelangen.

Die Ursache für das Feuer ist noch nicht gefunden. An der Stelle gibt es keine Elektroleitungen. Eine Hypothese lautet, dass ein Kamin undicht gewesen sein könnte und die Isolierung in Brand setzte.

Kurz nach 16 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte dann einrücken. Über 17 Stunden lang hatten sich die komplizierten Löscharbeiten des Schwelbrandes gezogen.

Im Einsatz standen über 15 Wehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Neumarkt.




kn

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