Donnerstag, 04. Februar 2021

Schwelle von 90.000 Todesopfern in Italien überschritten

In Italien ist am Donnerstag die Schwelle von 90.000 Menschen überschritten worden, die am oder mit Coronavirus ums Leben gekommen sind.

In Italien wurde die Zahl von 90.000 Todesopfern im Zusammenhang mit Covid-19 überschritten.
In Italien wurde die Zahl von 90.000 Todesopfern im Zusammenhang mit Covid-19 überschritten. - Foto: © ANSA / Giuseppe Lami / Z66
421 Menschen seien binnen 24 Stunden mit oder an dem Coronavirus gestorben. Am Tag zuvor waren 476 Todesfälle registriert worden.

Die Gesundheitsbehörden meldeten in den vergangenen 24 Stunden 13.659 Neuinfektionen. Das seien deutlich mehr als am Mittwoch mit 13.189 Ansteckungsfällen, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit.

Insgesamt starben in Italien 90.241 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus. Mehr als 2,57 Millionen Menschen wurden bisher positiv auf das Virus getestet.

Die Zahl der in den Spitälern behandelten Covid-19-Patienten sank binnen 24 Stunden von 20.071 auf 19.743. Auf den Intensivstationen wurden 2.151 Personen behandelt, sechs mehr als am Mittwoch.

270.142 Abstriche wurden genommen, 5,1 Prozent fielen positiv aus. Seit dem Start am 27. Dezember wurden in Italien 2,23 Millionen Personen geimpft.

Der angesehene Infektionsexperte Giuseppe Ippolito, Direktor des Krankenhauses „Spallanzani“ in Rom, sprach sich indes für ein Verbot des Besuchs von Restaurants, Kinos und Stadien aus, wenn die Menschen nicht geimpft sind. „Viele Tätigkeiten werden Nicht-Geimpften verboten werden: Restaurant-, Kino-, und Stadionbesuche, Flugreisen.

Die Maßnahmen können ergriffen werden, sobald der Impfstoff für jeden Bürger verfügbar ist“, sagte der 66-Jährige im Interview mit der römischen Tageszeitung „La Repubblica“ (Donnerstagsausgabe).

apa

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