Montag, 22. Juni 2015

Schwerer Lkw-Unfall: A22 in Richtung Süden wieder befahrbar

Zu gleich zwei Unfällen kam es auf der Brennerautobahn am Montagmorgen nahe der Ausfahrt Bozen Nord. Ein Lenker wurde in der Fahrerkabine seines Kleinlasters eingeklemmt. Die A22 war in Fahrtrichtung Süden gesperrt.

Ein Kleintransporter war auf einen Lkw aufgefahren. Foto: mt
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Ein Kleintransporter war auf einen Lkw aufgefahren. Foto: mt

Gleich zweimal hat es gekracht. Während es bei einem Auffahrunfall zwischen Bozen Süd und Bozen Nord nur einen Blechschaden gegeben haben soll - es kam dennoch zu Behinderungen durch nur eine offene Fahrspur, war der zweite Unfall schwer.

Zu dem Vorfall ist es rund einen Kilometer vor der Ausfahrt Bozen Nord gekommen. Dabei ist ein Kleintransporter mit voller Wucht auf einen Sattelschlepper aufgefahren. Der Lenker wurde eingeklemmt.

 

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Die Fahrerkabine wurde vollständig zerstört. Foto: mt

Die Berufsfeuerwehr Bozen rückte mit schwerem Bergungsgerät an. "Wir sind über die Nordspur auf Unfallhöhe gefahren und über die Leitplanken zum Einsatzort gekommen", beschreibt ein Offizier der Berufsfeuerwehr. 

Rechtes Bein eingeklemmt

Der Lenker habe ungeheures Glück gehabt. "Wir mussten ihn aus der Fahrerkabine befreien, weil sein rechtes Bein eingeklemmt worden war", so der Offizier. Dazu zog die Berufsfeuerwehr den ganzen Kleinlaster ein Stück zurück. 

Da der Lenker den Laster vor dem Aufprall noch nach links gesteuert hatte, kam er vergleichsweise glimpflich davon. "Vom Beifahrersitz ist nichts mehr zu erkennen", beschreibt der Offizier. 

Auf der A22 im Einsatz standen auch die Freiwilligen Feuerwehren von Kardaun und Klausen.

 

 

Auch der Rettungshubschrauber Pelikan 1 ist im Einsatz, der den Notarzt zur Unfallstelle flog, die schwer zugänglich war. 

Der Verletzte wurde vom Weißen Kreuz mit mittelschweren Verletzungen ins Bozner Krankenhaus gebracht.

Sperre der A22: Stau löst sich auf

Die A22 war Richtung Süden zwischen Klausen und Bozen Nord gesperrt. Es gab acht Kilometer Stau (Stand: 11 Uhr). Mittlerweile konnte wieder eine Fahrspur für der Verkehr freigegeben werden.

 

Der Pelikan 1 im Einsatz. Foto: Christian Taferner

stol/ker

stol