Wie schafft man es, 20.000 Besucher und Besucherinnen zu einem Event zu locken? Die Schludernser und Schludernserinnen wissen genau, wie das geht... und zeigen es bei den Ritterspielen.<BR /><BR />Das OK-Team der Ritterspiele in Schluderns zeigt sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der jüngsten Veranstaltung. Am vergangenen Freitag, Samstag und Sonntag seien rund 20.000 Besucher verzeichnet worden, sagt Mirko Stocker im Namen der Organisatoren.<BR /><BR />Er sei selbst angenehm überrascht gewesen, der Zulauf sei in etwa so groß gewesen wie im Vorjahr, ergänzt er. Es gab insgesamt rund 2000 aktive Teilnehmer auf dem Areal bzw. zwischen Markt, Lager und Co. und unter diesen befanden sich auch Einheimische. <h3> Auch heimische Darsteller sind dabei</h3>Thomas Marseiler, Christian Blaas und Andreas Zöbl gehörten z. B. zur Wikingergruppe VargRoed. Den Verein gibt es seit über 10 Jahren, man sei Teil des weltweiten Netzwerkes Jomsborg. Man beschäftige sich vor allem mit der Zeit zwischen 690 und 1030, sei viel im Ausland unterwegs und organisiere auch Workshops, erklärten die 3 Wikinger-Fans. <BR />Entsprechend luden sie auch bei den Ritterspielen Besucher und Besucherinnen dazu ein, sich in die Welt der Wikinger zu versetzen – was denn gar einige der Passanten auch gerne taten.<h3> Typische Verletzungen, draufgängerische Besucher</h3>Mirko Stocker vom OK-Team der Südtiroler Ritterspiele zeigt sich auch immer wieder erfreut, wie friedlich die Großveranstaltung mit Zehntausenden von Beteiligten abläuft. Es habe zwar auch heuer kleinere Reibereien gegeben, aber das seien absolute Ausnahmen. <BR /><BR />Was Verletzungen betrifft, danke man dem Rettungsteam bzw. Weißem Kreuz so wie auch den vielen anderen beteiligten Vereinen, sehr. Darsteller würden sich z. B. immer wieder beim Barfußgehen am Fuß verletzen, es gebe auch Rippenprellungen oder, wie heuer, Teilnehmer, die vom Ross fallen. Besucher hätten sich nicht gröber weh getan, ein Gast habe sich beim Holzhacken jedoch erheblich am Bein verletzt.