Freitag, 09. Januar 2015

SEAB: Wilder Abfall kommt teuer zu stehen

Wild entsorgter Müll auf Bozens Straßen stellen ein immer größeres Problem dar. In einer ersten Aktion der SEAB und der Gemeinde Bozen geht es jetzt darum, die Aufmerksamkeit auf die Problematik zu lenken und Handlungsalternativen aufzuzeigen.

Foto: SEAB
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Foto: SEAB

Die Abfälle auf den Straßen und rund um die Sammelglocken sind nicht nur ein ästhetisches und ökologisches, sondern auch ein ökonomisches Problem: Etwa eine Million Euro im Jahr kostet die Beseitigung der illegalen Abfallberge.

Für die Umweltstadträtin Patrizia Trincanato sind sie ein riesiges Ärgernis, das es durch Strafen, aber auch durch Sensibilisierung zu bekämpfen gilt: „Wir streben ein generelles Umdenken in der Bevölkerung an. Deshalb haben wir gemeinsam mit der SEAB eine Informationskampagne ins Leben gerufen.“

Die langfristige Kampagne wird sich auf das ganze Jahr 2015 erstrecken. Gefördert werden soll die Eigenverantwortung im Umgang mit dem Abfall. Vor allem aber soll ohne erhobenen Zeigefinger der korrekte Entsorgungsweg aufgezeigt werden.

Stadtbewohner sehen nur Bruchteil der illegalen Entsorgung

Das Ziel der Kampagne ist es auch, die verborgene Seite des Problems aufzuzeigen: „Die Stadtbewohner sehen eigentlich nur einen Bruchteil von dem, was illegal entsorgt wird. Der meiste Abfall wird von unseren Mitarbeitern bereits in aller Früh eigesammelt, bevor die meisten zur Arbeit gehen“, erzählt Francesco Gallina, Leiter der SEAB-Umweltdienste.

Das größte Problem dabei: Der herumliegende Müll muss mühsam mit den Händen aufgehoben werden.

Informationen zur korrekten Müllentsorgung gibt es auf der Internetseite www.seab.bz.it

stol