Montag, 25. Juni 2018

Seebeben erschüttert griechische Halbinsel Peloponnes

Ein Seebeben der Stärke 5,3 hat am Montag den größten Teil der griechischen Halbinsel Peloponnes erschüttert. Dies teilte das Geodynamische Institut in Athen mit. Das Zentrum des Bebens lag nach ersten Messungen zirka 10 Kilometer unter dem Meeresboden rund 38 Kilometer westlich der kleinen Hafenstadt Methoni. Nennenswerte Schäden wurden laut Polizei nicht gemeldet, berichtete das Staatsradio ERT.

Die US-Erdbebenwarte gab die Stärke mit 5,5 an.
Die US-Erdbebenwarte gab die Stärke mit 5,5 an. - Foto: © shutterstock

Die US-Erdbebenwarte gab die Stärke mit 5,5 an. Die Region ist stark seebebengefährdet. Dort befindet sich die tiefste Stelle des Mittelmeers mit knapp 5300 Meter, es treffen die afrikanische und die europäische Kontinentalplatte aufeinander. Dabei entstehen immer wieder starke Beben.

Im Juli vergangenen Jahres waren bei einem Erdstoß in der Ägäis 2 Menschen auf der Insel Kos ums Leben gekommen.

apa/dpa/afp 

stol