<BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/trentino-flugzeugabsturz-fordert-todesopfer" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie berichtet</a>, stürzte am Samstag gegen 16 Uhr ein Segelflieger am Monte Pin auf etwa 2.000 Metern Höhe im Gemeindegebiet von Livo am Trentiner Nonsberg ab. Die Rettungskräfte waren sofort ausgerückt, doch für den Piloten kam jede Hilfe zu spät: Er starb an der Absturzstelle. <BR /><BR />Bei dem Verunglückten handelt es sich laut einem Bericht der Tageszeitug „L'Adige“ um den 65-jährigen Schweizer Unternehmer René Schönmann. Er war mit seinem Segelflugzeug vom Typ Jonker JS-1 Revelation unterwegs, einem aus Glas- und Carbonfaser gefertigten Fluggerät mit einer Spannweite von 18 Metern. Schönmann flog in Richtung Tonalepass, die Route soll er bereits am Freitag erfolgreich geflogen und zurück zum Flugplatz Nikolsdorf bei Lienz in Österreich zurückgekehrt sein. <h3> Wanderer entdeckte Wrack </h3> Doch am Samstag kam es anders. Das Wrack seines Segelflugzeugs wurde am Nachmittag von einem Wanderer am Südhang des Monte Pin entdeckt. Der Mann alarmierte sofort die Rettungskräfte. Für den Piloten kam jedoch jede Hilfe zu spät: Das Flugzeug war frontal gegen den Berghang geprallt, wobei die Frontpartie und die Kabine beim Aufschlag vollständig zerstört wurden.<BR /><BR />Nach Eingang des Notrufs gegen 16.30 Uhr wurde umgehend der Hubschrauber der Berufsfeuerwehr Trient entsandt. Gleichzeitig rückten Mitglieder der Bergrettung des Val di Non gemeinsam mit medizinischem Personal und einem Rettungstechniker aus. Vor Ort konnte der Notarzt nur noch den Tod des 65-Jährigen feststellen.<BR /><BR /><BR /><BR />Für die Bergung des Leichnams kamen Spezialkräfte der Feuerwehr zum Einsatz. Mithilfe hydraulischer Geräte wurde der Körper aus der Kabine geborgen. Anschließend wurde die Leiche mit Unterstützung der freiwilligen Feuerwehr von Livo ins Leichenschauhaus des Friedhofs von Preghena überführt.<h3> Unfallzeitpunkt unklar </h3> Die Ermittlungen zur Ursache des Absturzes laufen. Noch ist unklar, ob ein technischer Defekt oder ein Pilotenfehler zu dem Unglück führte. Wichtige Hinweise sollen nun die Untersuchungen des Wracks liefern, das zunächst am Unfallort verblieb. Auch die italienische Flugunfallbehörde ANSV hat eine Sicherheitsuntersuchung eingeleitet. Dabei soll unter anderem geklärt werden, wann genau sich der Absturz ereignete, da das Wrack bereits zerstört am Boden lag, als es entdeckt wurde.