Samstag, 22. Dezember 2018

Seilbahnen: 364 Anlagen in Südtirol

Daten zur Entwicklung der Seilbahnbranche in Südtirol in den vergangenen Jahren bis 2017 sind in der neuen Broschüre des Landesamts für Seilbahnen einsehbar.

Südtirol reiht sich im Vergleich mit den Nachbarländern an dritter Stelle ein.
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Südtirol reiht sich im Vergleich mit den Nachbarländern an dritter Stelle ein. - Foto: © D

2017 gab es in Südtirol 364 Seilbahnanlagen, die zusammen eine Förderleistung von 526.510 Personen pro Stunde hatten. Die Föderleistung gibt an, wie viele Personen in einer Stunde in eine Richtung befördert werden. Die Förderleistung ist in den vergangenen zehn Jahren um 6,6 Prozent angestiegen. Die durchschnittliche Förderleistung je Anlage hat sich im Vergleich zu vor zehn Jahren um 10,3 Prozent erhöht.

Damit reiht sich Südtirol im Vergleich mit den Nachbarländern an dritter Stelle ein, hinter dem Land Tirol mit 1024 Seilbahnanlagen und einer Förderleistung von 1.472.692 Personen pro Stunde und dem Land Salzburg mit 564 Seilbahnen und einer Förderleistung von 801.655 Personen pro Stunde.

Südtirol liegt mit seinen 364 Anlagen somit bei der Anzahl von Anlagen vor den Skiregionen im Trentino (231 Seilbahnanlagen und 356.098 Personen pro Stunde), Aostatal, Vorarlberg und Graubünden. Was die Anzahl von Seilbahnanlagen je 1000 Quadratkilometer Landesfläche betrifft, liegt Südtirol gegenüber den Nachbarländern in Österreich mit 49,2 Anlagen weit hinter Vorarlberg, Tirol und Salzburg.

Sämtliche Daten zu den Aufstiegsanlagen hat das Landesamt für Seilbahnen nun gemeinsam mit dem Landesstatistikinstitut ASTAT in einer handlichen Broschüre herausgegeben. 

lpa

stol