<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/seilbahnunglueck-am-lago-maggiore-2-suedtiroler-im-visier-der-justiz" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie berichtet</a>, wurde gegen die fünf Personen wegen möglicher Verantwortlichkeiten für das tragische Seilbahnunglück vom 23. Mai 2021 ermittelt.<h3> Zugseil riss kurz vor Bergstation </h3>An jenem Tag war das Zugseil der Seilbahn, die am Lago Maggiore auf den Mottarone führt, kurz vor der Bergstation gerissen. Eigentlich hätten die Notbremsen am Tragseil greifen müssen. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1214406_image" /></div> <BR />Diese waren laut bisherigen Ermittlungen aber mit Klammern blockiert, da sie im laufenden Betrieb für Störungen gesorgt haben sollen. Die Gondel raste talwärts, sprang an einer Seilbahnstütze aus der Verankerung und schlug auf dem Boden auf.<h3> 14 Tote und ein einziger Überlebender </h3>14 Menschen starben beim Unglück. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/ueber-3-millionen-euro-fuer-eitan-biran" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Der einzige Überlebende war der 5-jährige Etan. Seine israelischen Eltern, sein jüngerer Bruder und seine beiden Urgroßeltern kamen ums Leben. </a><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1214409_image" /></div> <BR /><BR />Die Staatsanwaltschaft von Verbania nahm in der Folge Luigi Nerini, Eigentümer des Seilbahnbetreibers „Ferrovie del Mottarone“, den technischen Direktor Enrico Perocchio und den Betriebsleiter Gabriele Tadini sowie Martin Leitner, Delegierter des Verwaltungsrates von des Südtiroler Seilbahnbauers Leitner, und Peter Rabanser, Leiter des Kundendienstes, ins Visier.<h3> Gerichtsvergleich über bis zu vier Jahren Haft </h3>Heute beantragten die Verteidiger von Nerini, Perocchio und Tadini einen gerichtlichen Vergleich für ihre Mandanten, und zwar üer drei Jahre und zehn Monate für Nerini, drei Jahre und elf Monate für Perocchio und über vier Jahre und fünf Monate für Tadini. <h3> Antrag auf Freispruch für Leitner-Spitze </h3>Für die Leitner-Spitze beantragte die Anklage hingegen den Freispruch: Ersten Informationen zufolge mit der Begründung, dass die beiden Südtiroler nicht die Aufgabe hatten, über die ordnungsgemäße Wartung der Anlage zu wachen. <BR /><BR />Noch im Laufe des Tages könnte der zuständige U-Richter seine Entscheidungen über die Anträge bekanntgeben. <BR /><BR />Die Firma Leitner begrüßt das Urteil zur Einstellung des Verfahrens gegen ihren Vizepräsidenten Martin Leitner und den Service-Verantwortlichen Peter Rabanser. <BR /><BR />„Diese Entscheidung steht in völliger Übereinstimmung mit den bereits erfolgten Einstellungen der Verfahren gegen das Unternehmen und dessen Präsidenten Anton Seeber. Seit Beginn des Verfahrens hat die Firma Leitner stets ihr sorgfältiges, gewissenhaftes und verantwortungsbewusstes Verhalten bei der Erfüllung des geltenden Wartungsvertrags mit der Firma Ferrovie del Mottarone betont“, heißt es in einer Aussendung.