Freitag, 29. Januar 2021

Seis: 90 Feuerwehrleute im Kampf gegen Flammen

In Seis am Schlern mussten in der Nacht auf Freitag zahlreiche Feuerwehrleute zu einem Wohnhausbrand ausrücken. Die komplizierten Nachlöscharbeiten dauern auch in den Morgenstunden an.

Rund 90 Feuerwehrleute standen im Einsatz. - Foto: © FFW Seis
Der Alarm der Stufe 2 (Mittelbrand) ging um kurz vor 1 Uhr ein.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren von Seis und Kastelruth in der Henrik-Ibsen-Straße schlugen die Flammen bereits aus einer Wohnung.

Der Brand, welcher laut ersten Erkenntnissen von einer Wohneinheit ausgegangen ist, hat große Teile des oberen Geschosses des teils in Holzbauweise gefertigten mehrstöckigen Wohnhauses betroffen und breitete sich von dort auch auf die Dachhaut aus.

Rund 90 Feuerwehrleute – die Feuerwehren von Völs und St. Oswald wurden gegen 3 Uhr nachalarmiert – waren und sind mit den aufwendigen Löscharbeiten beschäftigt.



Das Dach ist durch den vielen Schnee – die Schneehöhe beträgt über einen Meter – nicht zugänglich. Um die Glutnester im inneren der Dachhaut mit Wasser ablöschen zu können, müssen sich die Einsatzkräfte zuerst mühselig durch die Schneedecke graben. Hierzu wird momentan mit zwei Drehleitern vorgegangen.

Die Nachlöscharbeiten werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Brandursachenermittlung wird zur Stunde von der Berufsfeuerwehr Bozen durchgeführt.

Im Einsatz standen auch das Weiße Kreuz und die Behörden.

vs