Mittwoch, 07. September 2016

Seis: Motorradfahrer hat riesiges Glück im Unglück

Am Mittwochmorgen ist es in Seis zu einem Unfall gekommen, bei dem ein Motorrad vollkommen zerstört wurde, während dessen Fahrer aber praktisch unverletzt geblieben ist.

Das Motorrad wurde durch den Unfall in zwei Teile gerissen und ging dann in Flammen auf. - Foto: STOL
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Das Motorrad wurde durch den Unfall in zwei Teile gerissen und ging dann in Flammen auf. - Foto: STOL

Es war am Mittwoch gegen 7.30 Uhr, als die Freiwillige Feuerwehr Seis zur Talstation der Seiser-Alm-Umlaufbahn gerufen wurde, weil dort ein Motorrad in Brand geraten war.

Ersten Angaben zufolge ist ein junger Gastarbeiter aus dem ehemaligen Ostblock mit seinem Motorrad in der Schlernstraße etwa 300 Meter von der Talstation entfernt aus noch ungeklärter Ursache ins Schleudern geraten und gegen einen Eisenzaun geprallt.

Der Motorradfahrer hatte riesiges Glück, dass er nach dem Sturz nicht unter dem Zaun hindurch gerutscht ist. - Foto: STOL

Das Motorrad wurde durch den Aufprall in zwei Teile gerissen und ging in Flammen auf. Auch für die Feuerwehr gab es nichts mehr zu retten. Das Motorrad hat nur noch Schrottwert.

Der Fahrer hingegen hatte gleich mehrfaches riesiges Glück: erstens weil er nicht unter dem Zaun hindurch auf die acht Meter darunter verlaufende Straße gestürzt ist und zweitens weil er sich nur Abschürfungen zugezogen hat. Er wurde vom Weißen Kreuz vor Ort verarztet und brauchte gar nicht spitalärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Neben Feuerwehr und Weißem Kreuz standen auch die carabinieri und die Dorfpolizei von Seis im Einsatz.

stol/ds/pg

stol