Alles, was es an Möglichkeiten gibt, wurde am Samstag und Sonntag für die Suchaktion nach Luciano Imperio Stevanella aufgeboten. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1015755_image" /></div> <BR /><BR />Wie berichtet, hatte der 82-Jährige am Donnerstagnachmittag seine Wohnung in der Sassaristraße verlassen und galt seitdem als vermisst. Bereits in der Nacht auf Freitag machten sich die Einsatzkräfte auf die Suche nach dem Mann. Ohne Erfolg. Auch am Freitag gab es keine Spur vom 82-Jährigen. <BR /><BR />Übers Wochenende standen Carabinieri, Finanzpolizei, Bergrettung, Feuerwehren und Hundestaffeln im Einsatz, um nach dem Mann zu suchen. Dabei konzentrierten sich die Suchmannschaften vor allem auf das Stadtviertel Don Bosco. Suchhunde führten die Einsatzkräfte schlussendlich in die Bari-Straße und entlang des Eisacks, wo sich die Spur des 82-Jährigen dann wieder verlor.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1015758_image" /></div> <BR /><BR />Am Sonntagvormittag gegen 7 Uhr wurde die Suche wieder aufgenommen. Dabei kamen auch Drohnen zum Einsatz. Zudem wurden die Obstplantagen in den Zonen Kaiserau und Moritzing intensiv abgesucht. Nichts. Keine Spur, kein Anhaltspunkt. <BR /><BR />Schlussendlich wurde die Stadtpolizei um Hilfe gebeten. Carabinieri-Beamten kontrollierten die Aufzeichnungen der Überwachungskameras und da erhielten die Einsatzkräfte einen ersten konkreten Hinweis. Wie auf der Videosequenz zum Zeitpunkt des Verschwindens von Stevanella ersichtlich, hielt sich der Mann am Eisackufer zwischen der Rom- und Reschenbrücke auf. <h3> Flussufer werden gezielt abgesucht</h3>Daraufhin beschloss man die Suche auf Eisack und Etsch auszuweiten. Die Wasserrettung Bozen wurde alarmiert, ebenso die Tauchergruppe der Freiwilligen Feuerwehren und der Berufsfeuerwehr. Unterstützung bekamen die Einsatzkräfte aus der Luft. Der Hubschrauber der Finanzpolizei flog den Flusslauf ab. Nach über einer Stunde wurde die Aktion wieder abgebrochen. Die Mannschaften kehrten in ihre Stützpunkte zurück. Vorerst gab es keinen weiteren Einsatzbefehl. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1015761_image" /></div> <BR /><BR />Am Samstag meldete sich der Sohn des Vermissten zu Wort. Alessandro Stevanella dankte all den Einsatzkräften für ihre bisherigen Bemühungen. Es gebe keinen Winkel im Viertel, der nicht durchsucht worden sei. „Wir können nicht ausschließen, dass sich mein Vater in einem desorientierten Moment in einen Zug gesetzt hat und nun wer weiß wo ist“, erklärte er. <BR /><BR />Luciano Imperio Stevanella trug am Tag seines Verschwindens eine dunkle Hose und rötliche Jacke. Für sachdienliche Hinweise können die Carabinieri über die Notrufnummer 112 kontaktiert werden.<BR /><BR />