„Im Speziellen ist Meran seit Monaten die trockenste Stadt Südtirols. Die vergangenen 15 Monate waren durchgehend zu trocken, im November 2021 hat es das letzte mal überdurchschnittlich viel geregnet“, zieht Peterlin eine trockene Wetterbilanz. <BR /><BR />51 Tage ohne Regen in Meran und im Westen des Landes. Aber das ist kein Negativrekord, denn in Meran war die winterliche Durststrecke auch schon länger. „Im Winter 1992/93 fiel an 81 Tagen in Folge kein Niederschlag in Meran“, blickt Peterlin den Wetteraufzeichnungen zurück.<BR /><BR />Im langjährigen Durchschnitt kommt Meran auf eine Jahresniederschlagsmenge von 796 Litern je Quadratmeter. Nun hat es bald 2 Monate in Folge gar nicht geregnet. Doch über den anhaltenden Trend zur Trockenheit kann der Regen vor 51 Tagen nicht hinwegtäuschen. „Die Trockenphase begann mit Dezember 2021. Seitdem ist jeder Monat zu trocken ausgefallen. Seit mittlerweile 15 Monaten fehlen 360 Liter je Quadratmeter Niederschlag im Vergleich zum normalen Durchschnitt. Nicht ausgeschlossen, dass dieser März der 16. Monat wird“, sagt Peterlin. Es bräuchte jetzt „wahrscheinlich nicht diese gesamte Menge, damit alles wieder halbwegs normal ist, aber auf jeden Fall einen ordentlichen und zwar mehrtägigen Landregen und nicht nur ein paar Stunden Regen“, sagt Peterlin.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="873440_image" /></div> <h3>Und wie schaut es mit der Wetterprognose aus?</h3>„Am kommenden Samstag legt sich eine Warmfront an die Alpennordseite und schwappt noch etwas auf Südtirol über. Zwischen Reschen und Passeiertal regnet es etwas, bis Meran schafft es dagegen nur wenig bis gar kein Regen. Eine nächste Chance gibt es dann wieder am kommenden Dienstag. Nach dem ganz großen Regen schaut es aber auch da nicht aus“, dämpft Meteorologe Peterlin die Hoffnungen auf etwas Nass von oben.