Über 900 Seiten an Umwelt- und Finanzierungsplänen sollen erst nachträglich eingeschoben worden sein.Mitarbeiter der SEL sollen den Ermittlern gegenüber ausgesagt haben, dass sie nach dem 31. Dezember 2005, dem Abgabetermin für besagte Konzessionen, noch an den Unterlagen, an Umweltplänen und Finanzkalkulationen, gearbeitet hätten. Dies berichtet die Tageszeitung „Dolomiten“ am Mittwoch.Damit hätte die Staatsanwaltschaft – nach den bei Laimer und Rainer beschlagnahmten Unterlagen – wohl den endgültigen Beweis dafür, dass die SEL mit Laimers Hilfe ihre Angebote für die Konzessionen nachträglich nachgebessert und ausgetauscht haben dürfte. Erfolgt sein soll der Tausch am 14. April 2006 im Büro des Ex-Landesrates. Für diese Transaktion soll es sogar einen Kronzeugen geben: den damaligen SEL-Ingenieur und nunmehrigen Direktor der SE-Hydropower Armin Kager. bv/rc/D_____________________________________________________________________________________________________Den vollständigen Bericht lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe der Tageszeitung „Dolomiten“.