Angehört wurden Eros Magnago, Finanzdirektor des Landes, und Roberto Morandi, Direktor des Amtes für Einnahmen, Der Ausschuss wollte erfahren, was die Bürgschaft des Landes für die Sel AG bedeutet und in welchem Ausmaß das Land im Schadensfalle haften müsste. Aus der Anhörung ist laut der Ausschussvorsitzende Elena Artioli hervorgegangen, dass das Land 1997 insgesamt 20 Millionen Euro für die Gründung der SEL AG ausgegeben hat. 2001 wurden 10 Millionen Euro für eine Kapitalerhöhung und 2004 wurden 18 Millionen Euro für eine weitere Kapitalerhöhung investiert. 2005 wurde dann ein Darlehen von 200 Millionen Euro aufgenommen, von dem noch 58 Millionen Euro zurückzuzahlen sind. 2009 schließlich wurde eine Bürgschaft von 200 Millionen Euro übernommen, für die bisher 17 Millionen Euro ausgegeben wurden. Die Bürgschaft verfällt im Jahr 2019.Am 6. Mai findet die nächste Sitzung statt. Dann wird man über eventuelle weitere Anhörungen beraten und die Sitzungsprotokolle der Landesregierung zu den Konzessionsvergaben studieren.