Am Montag ist Prozessauftakt vor dem Strafsenat unter dem Vorsitz von Richterin Carla Scheidle. Bei einer grundsätzlichen Einigung zwischen den Prozessparteien über einen Gesamtvergleich muss der Staatsanwalt seine Anklageschrift abändern bzw. um die elf neuen Verdachtsfälle erweitern. Es geht jetzt nämlich nicht mehr nur um das Kraftwerk St. Anton, sondern um elf Stromkonzessionen, bei denen getrickst worden sein soll. Laimer und Maximilian Rainer werden verdächtigt, die SEL-Umweltpläne Monate nach Abgabefrist nachgebessert zu haben – und das nach Einsicht in die Unterlagen der Konkurrenz.Bekanntlich verdächtigt die Staatsanwaltschaft Laimer des Erpressungsversuchs im Amt, Laimer und Rainer des Amtsmissbrauchs, der Wettbewerbsbeeinflussung, der Falschbeurkundung und der Offenbarung von Amtsgeheimnissen. Der Staatsanwalt hat seine Bereitschaft zu einem Gesamtvergleich signalisiert. Ausschlaggebend dafür sei die Überzeugung der Ermittler, dass Laimer nie aus Eigeninteresse gehandelt habe, berichtet die Tageszeitung „Dolomiten“.rc/D_______________________________________________________________________________________________________________Welches Strafmaß Michl Laimer und Maximilian Rainer im besten Falle erwartet, lesen Sie im ausführlichen Bericht in der Donnerstag-Ausgabe der Tageszeitung „Dolomiten“.