Darauf haben sich Landeshauptmann Arno Kompatscher und Energielandesrat Richard Theiner nun mit den Städten Bozen und Meran geeinigt.Bei einem Treffen der Eigentümervertreter der beiden größten öffentlichen Energiebetriebe im Land, die SEL des Landes sowie die Etschwerke der Städte Bozen und Meran, hat man sich grundsätzlich darauf geeinigt, nach Wegen in eine gemeinsame wirtschaftliche Zukunft zu suchen.Arbeitsgruppe soll für konkrete Vorschläge sorgenGeeinigt hat man sich zudem darauf, eine mit dem Management der beiden Betriebe und mit Energieexperten besetzte Arbeitsgruppe damit zu betrauen, Vorschläge zu erarbeiten, wie eine mögliche Fusion der beiden Energieproduzenten aussehen und umgesetzt werden könnte.Auch zeitlich wurden bereits Vorgaben gemacht: Die Vorschläge für eine mögliche Zusammenlegung sollen innerhalb des Jahres vorgelegt werden, um diese den zuständigen Organen zur Genehmigung unterbreiten zu können. Wird 800-Millionen-Euro-Klage hinfällig?Interessantes Detail am Rande: Wegen der Manipulationen um die Kraftwerkskonzessionen zugunsten der SEL steht von Seiten der Etschwerke noch eine Schadensersatzforderung von 812 Millionen Euro im Raum. Würden die beiden Energiegesellschaften tatsächlich fusionieren, würde die Klage wohl hinfällig. stol